attila

Attila auf einem Wanderweg, im Hintergrund eine Kuh
Der Sommer 2021 war für mich eine besondere Zeit. Er bot mir – das erste Mal seit drei Jahren – endlich einmal wieder die Möglichkeit, ganz privat einen Urlaub zu genießen. Hinter mir und hinter uns allen liegen kräftezehrende 18 Corona-Monate. Sie waren geprägt von vielen Unwägbarkeiten, die alle Menschen in diesem Land nicht nur körperlich, sondern natürlich auch mental immens belastet und strapaziert haben. Wenn ich allerdings den Bogen etwas weiter spanne, komme ich zu dem Ergebnis, dass wir uns recht eigentlich schon seit dem Sommer …
weiterlesen "Sommer ’21: Kraft tanken, Akkus laden"
Zum Wochenstart noch schnell ein paar Zeilen über das zurückliegende Wochenende: Es brachte alte und neue Herausforderungen mit sich. Die gewohnte und doch spannende Aufgabe war die der Festrede bei der Jugendweihefeier im Erfurter Kaisersaal. Das ganze Haus voll mit jungen Menschen von der Schule aus Kerpsleben und der Erfurter Schule Steigerblick. Ich habe darüber gesprochen, wie es ist, wenn man einen Regenbogen sieht. Man kann dann schnell losrennen und versuchen den Topf voll Gold am Ende des Regenbogens zu finden. Oder man bleibt stehen, und genießt …
weiterlesen "Alte und neue Herausforderungen"
Meine Frau und ich durften über Ostern ein paar schöne Tage in Wien verbringen. Es ist eine schöne Stadt und eine Reise wert. Man darf dort sogar ungeniert dem Bundeskanzler aufs Dach steigen ;) Attila konnten wir da leider nicht mitnehmen. Er musste in eine Hundepension und hat, sozusagen als Osterfasten, das ihm angebotene Essen verweigert. Auf der Rückfahrt mussten wir dann live erleben, wie schnell durch einen Unfall infrastrukturelle Engpässe auf den Autobahnen entstehen. Nach unserer Rückkehr war ich gestern zum Redaktionsgespräch der OTZ nach Gera …
weiterlesen "Thematisch hoch hinaus"
Weiberfastnacht, 11.11 Uhr – noch etwa drei Stunden, dann wird es hier im Landtag endlich eine Antwort auf die zentralen Fragen dieser Legislaturperiode geben: Dürfen überhaupt, und zwar unabhängig ob rundlich oder nicht, Stubenkater in die Staatskanzlei? Dürfen generell im Allgemeinen Haustiere mit in die Staatskanzlei gebracht werden, so z. B. Jack Russell Terrier? Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, damit keine kleinen grauen Mäuschen in der Staatskanzlei sich der Akten bemächtigen? …
weiterlesen "Heute gilt’s: Darf Attila in die Staatskanzlei? Und was ist mit dem Stubenkater?"

Nacharbeiten

Manche Sachen muss man immer wieder anpacken, bevor es eine passende Lösung gibt. Deshalb waren Attila und ich jetzt mal wieder auf der Hundewiese im Erfurter Nordpark. Wir waren aber nicht alleine da – Attila und ich haben ja kein Problem miteinander – sondern gemeinsam mit meiner Kollegin Karola Stange und dem Stadtratmitglied Reinhard Duddek trafen wir uns wieder mit Nutzerinnen und Nutzern der Wiese, mit denen wir im August schon einmal gesprochen hatten (siehe Tagebuch vom 24.08.).Damals haben wir Alternativen besprochen, um ein sichereres Zusammenleben von Mensch und …
weiterlesen "Nacharbeiten"
Zum Wochenstart schwenken drei von vier Thüringer SPD-MinisterInnen mit der weißen Fahne. Die Sozialdemokraten geben das Ziel einer Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform auf, denn sie haben eine überraschende Entdeckung gemacht: Die CDU blockiert die Reform. Was soll man angesichts dieser politischen Selbstaufgabe noch sagen? Eigentlich kann ich nur meine Forderung wiederholen, dass diese Landesregierung mit einem geschlossenen Rücktritt den Weg für Neuwahlen freimachen muss.Vielleicht wollte die SPD ja eigentlich die rote anstatt der weißen Fahne schwenken …
weiterlesen "Weiße statt rote Fahne"
Mein Samstagvormittag beginnt mit der Gegendemonstration gegen Antimuslimischer und antisemitischer Hetze der NPD. Zu dieser bringen ich und über 250 weitere Personen (u.a. Kersten Steinke, Martina Renner, Karola Stange und Susanne Hennig) viele Stühle mit, da wir alle entspannt in der Trommsdorfstraße einen Kaffee trinken wollen. Leider war es dann nicht ganz so ruhig wie gedacht (Ausführliche Berichte von der Antifaschistischen Koordinierung Erfurt und der Thüringer Allgemeinen.) Ich bin ziemlich empört, was die Bereitschaftspolizei mit dem Transparent gemacht …
weiterlesen "Sitzen und Kaffee trinken"
Germana und ich sind kaum nach Erfurt zurückgekehrt und wir wollen unsere ersten Einkäufe erledigen, als wir beobachten müssen wie Hubschrauber dicht über die Häuser und die Haupteinfallstraße rund um das Gelände Topf und Söhne fliegen. Spektakulär wird ein Seil abgeworfen. Ich frage mich noch, ob eventuell beim Baumarkt etwas Schweres gehoben werden soll. Umso größer ist mein Verblüffung, als sich aus den Hubschraubern acht bis zehn vermummte und schwer ausgerüstete Polizisten abseilen. Zurück zu Hause telefoniere ich sofort, um in Erfahrung zu…
weiterlesen "So viel Begrüßung muss nicht sein"

Alles fest im Blick

Ich bin dann mal wieder da. Die vierzehn Tage Ruhe am Thüringer Meer waren sehr schön, auch wenn ich hier im Freistaat nie so ganz inkognito Urlaub machen kann. Aber es gibt in der Gegend zwischen Hohenwarte und Bleiloch kilometerlange Wanderwege, auf denen man ganz für sich allein unterwegs ist. Da wir nicht zum ersten Mal hier sind, kennen wir inzwischen die vielen schönen Stellen – und auch die Stelle, wo die Tourismusentwicklung noch vorwärts getrieben werden muss.Dieses Mal haben wir eine Woche im Paddelboot Urlaub gemacht. Attila hat dafür extra eine …
weiterlesen "Alles fest im Blick"
Zu Ostern hat es sich mal richtig ausgezahlt, einen Spürhund im Haus zu haben. Da war es auch möglich, die weißen Eier wiederzufinden. Während Attila ja sowieso seinen Pelzmantel trägt, würden wir es inzwischen vorziehen, wenn wir die Wintersachen endlich weit wegpacken könnten. Es ist Zeit für Wärme und Sonne.Ostermontag hab ich dann mit meinem großen kleinen Sohn einen Kühlschrank und eine Waschmaschine zu ihm transportiert. Offiziell bleibt er zwar immer mein kleiner Sohn, aber wenn er mit seinen über 1,90 Meter Körpergröße neben mir herläuft, …
weiterlesen "Echte und falsche Aprilscherze"