Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Alles hat ein Ende ...

Wenn denn die Bahn will, wird es nun also bald zurück nach Hause gehen. Damit liegt eine äußerst erholsame Zeit hinter mir: Hier in Pfronten habe ich 83 mal Essen eingenommen, 56 große Kannen Tee getrunken (nur Goldmännchen!), 100 Anwendungen genossen und mindestens 200 Kilometer gelaufen bin ich auch. Von der Morgengymnastik, bei der uns jeden Morgen aufs Neue die „ultimativen“ Muntermach-Bewegungen gezeigt wurden, will ich gar nicht erst reden. Es waren also 28 Tage Ruhe, 672 Stunden Pause und 40.320 Minuten Zeit mal den Rucksack abzustellen und sich die Steine darin anzuschauen, die man sonst einfach nur mit sich rumschleppt.

Es ist wohl auch schon Jahrzehnte her, dass ich alle vier Adventsgottesdienste miterleben konnte – in der evangelischen Kirche von Pfronten war es nun mal wieder möglich. Der Höhepunkt war gestern Nachmittag die große Chorweihnacht mit vier Chören, einem Bläserensemble und einem sehr guten Organisten. Insgesamt waren es 150 Mitwirkende und die Kirche war wirklich bis auf den letzten Platz gefüllt. Zum Abschluss wurde „Stille Nacht, heilige Nacht“ gesungen, wobei vier der Sänger auf einem Podest in der Kuppel standen, wodurch das Klangerlebnis noch beeindruckender wurde. Es war wirklich ein atemberaubendes Erlebnis und ein großes Dankeschön für die Anregung dort dabei zu sein, geht an Herrn Schneider – Danke Manni!

Und wenn ich schon beim Bedanken bin: Danke an die vielen fleißigen Hände, die mich hier umsorgt haben – vom Küchenpersonal über den Hausdienst, bis zu den Ärzten, Therapeuten und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern! Bedanken möchte ich mich auch bei denen, die sich derweil in Erfurt um alles gekümmert haben: Allen aus der Fraktion, Abgeordneten und Mitarbeitern, die den Laden am Laufen hielten (und zwar sehr gut!) und nicht zuletzt auch an Susanne und Paul fürs Hundesitten.

Nachdem ich mir nun also eine Weile aus der Ferne angeschaut habe, was in Thüringen und in der Partei so passiert (einiges hat mir gefallen, einiges nicht so), sind jetzt die Batterien wieder aufgetankt. Im neuen Jahr können wir dann wieder gemeinsam die großen und kleinen Aufgaben angehen. Vorher ist aber erstmal Weihnachten und nach der vielen frischen Luft und dem guten Essen bin ich schon so richtig darauf eingestellt.