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Gute Nachrichten aus einem entspannten Urlaub für eine fordernde Zeit

24. Oktober 2020
Bodo Ramelow Kultur

Bis Sonntag dürfen wir noch die letzten Tage unseres Herbsturlaubes  zwischen Thüringer Wald und Thüringer Meer genießen. Und wie es sich für einen echten Thüringenurlaub gehört, wandern wir oft und treffen viele Menschen, die es uns gleichtun. Auch wenn die Herausforderungen, die uns Corona beschert, überall spürbar sind, so ist es doch eher eine ruhige Gelassenheit, die allenthalben spürbar ist.

Eine verrückte Woche in verrückten Zeiten

18. Oktober 2020
Bodo Ramelow Texte

Dass es Richtung Herbst wieder turbulent zugehen würde, war uns allen in der einen oder anderen Weise klar. Steigende SarsCov2-Infektionszahlen – darauf mussten wir uns alle einstellen – können auch einen von meinen Mitarbeitern streng durchgetakteten Zeitplan mit zahlreichen Vor-Ort-Terminen, internen Besprechungen usw. mit einem Schlag in eine ganz andere Richtung lenken. Und so geschah es dann auch in dieser in mehrerlei Hinsicht verrückten Woche.

Gedanken zum Tag der Deutschen Einheit

03. Oktober 2020
Bodo Ramelow Texte

Am 03.10.1990 trat die DDR – nach einem wahren Verhandlungsmarathon zwischen dem deutschen Oststaat, der BRD und den Alliierten inkl. Sowjetunion – dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei. Als „Tag der Deutschen Einheit“ begehen wir seitdem alljährlich diesen Feiertag. 

Die wunderbare Wandlung eines Berges

17. September 2020
Bodo Ramelow Kultur

„Der Glaube kann Berge versetzen“, so steht es gleich mehrfach in der Bibel. Bei Matthäus heißt es beispielsweise: „Wenn Ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: >Hebe dich und wirf dich ins Meer!<, so wird es geschehen.“ An diese Sentenz musste ich am Samstag denken, als ich zwischen sehr vielen Terminen einen Abstecher auf den Erfurter Petersberg machte.

„Wir feiern auch auf Gräbern“ – Von der Würdigung eines großen Thüringers

03. September 2020
Bodo Ramelow Kultur

Marius Müller-Westernhagen hat vor Jahrzehnten die Textzeile erdacht, „auch auf Gräbern tanzen zu sollen“ und das Feiern nicht vergessen zu sollen. In den vergangenen Tagen musste ich häufig an die Liedzeile aus einem der ganzen großen Songs der Wendezeit – „Freiheit“ – denken. Denn zu Beginn meines Sommerurlaubes am 20.08. besuchte ich wieder einmal einen der Heimatorte meiner Kindheit – Nieder-Wiesen. Grund des Besuches war ein doppelter: Gemeinsam mit zwei meiner drei Geschwister gedachte ich auf dem örtlichen Friedhof des 96. Geburtstages meiner Mutter Anni. Gleichzeitig nahmen wir auch ein zweites Mal Abschied von ihr, da nach 30jähriger Liegezeit das Familiengrab demnächst eingeebnet werden wird. Keiner von uns lebt mehr in der kleinen Gemeinde und die letzte noch verbliebene Spur der Familie Fresenius finden wir – dafür dauerhaft – in der örtlichen Kirche, in der an meinen bekannten Vorfahren, den Theologen Johann Philipp Fresenius, erinnert wird. Er war nicht nur ein bekannter Erweckungsprediger, sondern in seiner langen Frankfurter Pfarrerszeit auch derjenige, der 1748 die Eheleute Goethe traute und im Jahr darauf ihren kleinen Sohn, Johann Wolfgang, taufte.