Berlinbesuch

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Fünf Uhr morgens klingelt der Wecker, denn ich muss nach Berlin und da die Fahrt bekanntlich ein Weilchen dauert, heißt es früh aufstehen. Mein erster Termin in der Hauptstadt ist ein Treffen mit unserem Wirtschaftssenator Harald Wolf. Wir sprechen über Möglichkeiten Aufgaben der Daseinsvorsorge zu rekommunalisieren, also unter anderem über die Zukunft von Strom- und Gasnetzen. Energiepolitisch wäre es doch ein riesiger Fortschritt, wenn wir ganz Ostdeutschland als Region zu einem Zentrum regenerativer Energien machen. Dazu müssten aber Forschung, Produktion, Verteilung und Vernetzung zusammengedacht werden. Treue Tagebuchleser wissen, dass ich mit Harald Wolf bereits im Landtagswahlkampf über solche Themen gesprochen habe. Ergebnis unserer heutigen Unterhaltung ist, dass wir ein Thesenpapier entwickeln wollen, um die Debatte in unseren Fraktionen und Parteigremien zu unterstützen.

Nach dem Gespräch gehe ich in den Bundestag, wo ich erfreut zur Kenntnis nehme, dass niemand von den Wachleuten am Eingang sich für meinen Ausweis interessiert, der mich als ehemaligen Abgeordneten kenntlich macht. Im hohen Haus treffe ich dann unsere Fraktionsgeschäftsführerin und wir tauschen uns über die Entwicklungen im letzten halben Jahr aus. Dabei interessiert mich natürlich vor allem, was sich beim Personal getan hat und…

Mittwoch, 10. März 2010 0 Kommentare ∼ 0 Trackbacks

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Vatikan muss Karten auf den Tisch legen

Mehr Transparenz fordert der religionspolitische Sprecher des Vorstandes der Partei DIE LINKE, Bodo Ramelow von der katholischen Kirche beim Umgang mit kirchenintern bekannt gewordenen Missbrauchsfällen. Ramelow erwartet auch von der Bundesregierung mehr Druck zur Offenlegung von Missbrauchsfällen. Sie müsse deutlich machen, dass es keinen “rechtsfreien Raum durch päpstliche Dekrete” geben dürfe. Ramelow erklärt:

Mittwoch, 10. März 2010
Schlüsselwörter: Pressemitteilung