Gespräch mit Bodo Ramelow, Jörg Baberowski und Justus von Daniels

Kritische Medien, freier Austausch von Meinungen und Ansichten, die Überzeugungskraft des besseren Arguments: Liberale Demokratien sind seit ihrer Entstehung auf eine liberale Öffentlichkeit angewiesen. Doch wie offen und frei ist diese Öffentlichkeit noch? Soziale Medien verändern die Regeln der politischen Debatte, Desinformation und gezielte Manipulation erschweren die Unterscheidung von Fakten und Behauptungen. Zugleich wächst mit dem Misstrauen gegenüber etablierten Medien und politischen Institutionen die Anfälligkeit für Falschinformationen. Öffentliche Debatten werden schärfer, die Bereitschaft zum Austausch mit Andersdenkenden scheint vielerorts abzunehmen. Und auch die Frage, wer überhaupt noch Gehör findet, wird zunehmend kontrovers diskutiert.

Was bedeutet das für eine liberale Demokratie? Braucht es mehr Streit – oder mehr gemeinsame Regeln für den öffentlichen Diskurs? Welche Verantwortung tragen Medien, Politik und Bürgerinnen und Bürger? Und wie kann eine Öffentlichkeit aussehen, in der nicht nur die Lautesten und Empörtesten zu Wort kommen, sondern in der sich unterschiedliche Perspektiven tatsächlich begegnen? Alle Infos: https://weimarer-rendezvous.de/pl/program/liberale-oeffentlichkeit/

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