„Ja, in dieser Stadt, hier in Berlin, ist die Mauer überwunden worden…“
Kanzelrede im Berliner Dom am Tag der Deutschen Einheit Von Bodo Ramelow, Vizepräsident des Deutschen Bundestags
(transkribiert nach dem gesprochenen Wort)
Schwestern und Brüder, ich möchte Sie einladen, über den Tag der Deutschen Einheit nachzudenken. Einheit in Vielfalt, nicht in Einfalt. Ich möchte Sie einladen, mit mir einem Gedankengang zu folgen. Wenn ich in Erfurt zur Domkirche St. Marien aufsehe, dann war dort vor vielen Jahren ein riesiges Marienmosaik. Das musste abgenommen werden, als der Dachstuhl neu gebaut wurde. Und das Marienmosaik ist nun nach vielen Jahren wieder im Dom-Dachstuhl angebracht. Ich lade Sie ein, einfach mal hinaufzusteigen und sich dieses wunderbare Mosaik anzuschauen. Das Interessante ist, dass einige Steine in der Zwischenzeit verloren gegangen sind. Und wenn Sie im Dom oben im Dach stehen und aus 100 Meter Entfernung draufschauen, sehen Sie nicht, dass Steine fehlen, denn Ihr Kopf sortiert die Farben dazu und das Bild strahlt, auch wenn einzelne Steine fehlen. Würden Sie, und das ist mein gedankliches Experiment, würden Sie mit der Nase bis an das Mosaik gehen und Sie würden gefragt werden, was sehen Sie? Dann würden Sie antworten: ein paar Farben an der Stelle, die rund um Ihre Nase zu sehen sind. Die Schönheit von Maria und dem Jesuskind würden Sie nicht sehen. Wenn Sie aber 100 Meter entfernt stehen, sehen Sie Steine, die gar nicht da sind, weil Ihr Kopf die Farben dazu sortiert. So schaue ich auf die Deutsche Einheit und lade Sie ein, darüber nachzudenken.
Ja, in dieser Stadt, hier in Berlin, ist die Mauer überwunden worden und die Mauer zerbröselt worden, Gott sei Dank. Das sind Steine, aus denen man entweder Mauern bauen kann – oder Brücken. Und wenn Sie so auf unser Land schauen, auf unsere Heimat, auf unser Vaterland oder Mutterland oder wie immer Sie es bezeichnen, dann lade ich Sie ein, darüber nachzudenken, wie ein Mensch, der von ganz woanders gekommen ist, auf dasselbe Land schaut. Zum Beispiel ein deutscher Staatsbürger vietnamesischer Abstammung. Wenn er in Westdeutschland angekommen ist und deutscher Staatsbürger geworden ist, aber als einer der Boatpeople gekommen ist, schaut er mit einer anderen Brille, als der Vertragsarbeiter in Ostdeutschland, der ebenfalls Vietnamese ist. Viele tausend Menschen aus Vietnam leben bei uns. Zwei verschiedene Blickwinkel aus zwei verschiedenen Herkünften mit zwei verschiedenen Emotionen, die auf das gleiche Land schauen, in dem wir zusammenleben. Und beide sind deutsche Staatsbürger.
Dasselbe Experiment können Sie machen, wenn Sie mit einem deutschen Staatsbürger türkischer Herkunft auf dieses Land schauen. Die Unterscheidung zwischen einem deutschen Staatsbürger türkischer Herkunft, ob er Türke oder Kurde ist, führt zu einem völlig anderen Bild. Und erst wenn wir weit genug weggehen und uns gegenseitig erzählen, was wir sehen, was wir hören, was wir mitbringen, erst dann entsteht Vielfalt. So würde ich mir wünschen, dass Deutschland-Ost und Deutschland-West miteinander reden. Nicht übereinander, sondern miteinander.
Liebe Geschwister, ich freue mich, hier zu sein und diesen Gottesdienst am Tag der Deutschen Einheit mit Ihnen und Euch feiern zu dürfen. Die Losung des heutigen Tages lautet: „Jesus spricht: Nicht, was zum Mund hineingeht, macht den Menschen unrein, sondern was aus dem Mund herauskommt, das macht den Menschen unrein.“ (Matthäus 15,11). Im Folgenden soll es mir einerseits darum gehen, was aus so manchem Mund herauskommt und andererseits, was in unsere Münder hineingeht und wie uns das helfen kann. Ich hoffe, dass ich Euch und Ihnen ein paar gute Gedanken mit auf den Weg des heutigen Tages der Deutschen Einheit mitgeben kann. „Misstrauensgemeinschaften“, so nennt der Soziologe Aladin El Mafaalani sein aktuelles Buch. Misstrauensgemeinschaften. Das scheint eine treffende Gegenwartsbeobachtung zu sein.
Nicht mehr positive Werte verbinden die Menschen, sondern ein tiefes Misstrauen. Ein Misstrauen in die Politik, ein Misstrauen in die Parteien, in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in die Presse, die demokratischen Institutionen unseres Landes. Immer wieder Misstrauen, Misstrauen, Misstrauen. Bei den Gewerkschaften und der Wissenschaft sieht es aktuell noch ein bisschen besser aus. Da besteht noch Einiges an Vertrauen. Aber digitale Plattformen, beschreibt der Soziologe, festigen das Misstrauen noch zusätzlich. Sie festigen es und schweißen misstrauische Einzelpersonen zu Gemeinschaften zusammen. Eigentlich dürfte man nicht von sozialen Netzwerken sprechen, sondern ich spreche von „asozialen Netzwerken“.
Erst haben wir große Hoffnung in die technische Entwicklung gesteckt. Sie hat den Arabischen Frühling ermöglicht. Und auch bei großen Protesten wie „Unteilbar“ 2018 spielten diese Plattformen eine Rolle. Den Unterschied zwischen Twitter und X kenne ich, weil ich seit Anbeginn schon bei Twitter war und weiß, was passiert ist, als Elon Musk die Plattform gekauft hat, in X umbenannt und umgeformt hat. Zuletzt beobachten wir nämlich eine negative Entwicklung. Die Gemeinschaften, die hier gebildet werden, fußen auf Ressentiments, auf Ablehnung, auf Hass und Hetze. Nicht auf positiven Zukunftsvisionen.
Die Menschen fühlen sich in ihrem Misstrauen online zwar weniger alleine, aber es sitzt doch jeder vereinzelt vor seinem Bildschirm. Wir kennen das alle. Man steht auf und schaut in ein leuchtendes Viereck, fährt zur Arbeit mit einem Viereck vor dem Gesicht. Später auf der Arbeit schaut man in ein Viereck und abends wieder: Die Menschen starren auf ein Viereck. Und wie alleine sind wir, wenn die einzige Gesprächspartnerin „Alexa“ heißt. Ich bin natürlich selbst auch betroffen. Es scheint, als seien wir Gefangene in Algorithmen, die die Plattformen uns vorschlagen. Plattformen, die im Besitz von Multimilliardären sind.
Multimilliardäre, die der AfD zum Wahlsieg gratulieren, so wie Elon Musk am Tag der Wahl in Sachsen-Anhalt. Dem gehört X, vormals Twitter. Forscher haben herausgefunden, dass es nur noch wenige Minuten dauert, bis User auf Social Media mit extrem rechten Inhalten konfrontiert werden. Das ist kein Zufall, wenn man bedenkt, wem diese Plattformen gehören und wie die Inhalte der Rechtspopulisten gebaut sind. Zuspitzen, provozieren, Wut erzeugen. So viel also zum „herrschaftsfreien Diskurs“, der laut Jürgen Habermas notwendig ist, um eine gute demokratische Öffentlichkeit hinzubekommen.
Mit Zuspitzen, Provozieren, Wut erzeugen wird es keinen herrschaftsfreien Diskurs geben. Denn es werden die Steine nur benutzt, um Mauern zu bauen, sich abzuschotten von den anderen. Auch die deutsche Wiedervereinigung, die wir heute feiern, hat nicht so ganz die Einheit hergestellt. Viele Gräben sind geblieben und neue aufgerissen. Ich sage immer, die wirtschaftliche Einheit ist viel stärker, als wir sie uns gestatten, wahrzunehmen. Und die psychologische Einheit ist viel schlechter, als das, was wir uns am 3. Oktober erzählen.
Bis heute sind die Lebensverhältnisse in Ost und West eben nicht gleich. Es geht nicht um Gleichmacherei, es geht um vergleichbare Elemente: Beschäftigte in Ostdeutschland haben im Schnitt 17% weniger Bruttoeinkommen als der Durchschnitt in Westdeutschland (Statistisches Bundesamt). Das Misstrauen sitzt tief und die Räume der Verständigung sind selten.
Liebe Geschwister, wo kommen wir noch zusammen? Wie überwinden wir diese immensen Gräben in dieser Gesellschaft? Den Hass und die Abwertung, aber auch die Vereinzelung, die Einsamkeit? Nicht nur im Alter ist Einsamkeit verbreitet. Sie nimmt auch bei den Menschen in der Lebensmitte zu und selbst bei den ganz Jungen. Mittlerweile sagen 51% der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35, dass sie sich moderat einsam fühlen. 12% leiden sogar unter starker Einsamkeit.
Während der Einsamkeit mit Zuwendung, mit Liebe begegnet werden muss, predigen die Akteure ganz rechts Hass und Härte. Es soll mehr Härte im Umgang geben. Das umfasst Gewaltfantasien gegen geflüchtete Menschen und von sogenannter „Remigration“ selbst unter vorgehaltener Waffengewalt. Die Männer sollen wieder hart und soldatisch werden, nicht weinen, sondern zu Grausamkeit erzogen werden.
Die neue Härte umfasst auch eine Abwertung der Schwächsten in der Gesellschaft. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Und wer aktuell nicht arbeiten kann, nur wenig arbeiten kann, wer krank oder behindert ist? Der soll ausgestoßen werden aus der sogenannten „Volksgemeinschaft“. Nein, liebe Geschwister, eine solche Volksgemeinschaft kann keine wirkliche Gemeinschaft sein, in der Solidarität, Liebe und Wärme wachsen. Aber wo findet sie noch statt, die Gemeinschaft, nach der wir uns alle sehnen? Wo offen gesprochen werden kann und niemand vorverurteilt wird? Wo nach Verständnis gesucht wird und wir ohne Angst verschieden sein können?
Schauen wir in die Bibel. Eine der bekanntesten Geschichten erzählt uns von Zachäus, dem Zöllner. Ich zitiere die Stelle.
„Jesus ging nach Jericho hinein und zog hindurch. Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer, der Zöllner, und er war reich. Und er begegnete Jesus zu sehen, und wer er wäre und konnte es nicht wegen der Menge, denn er war klein von Gestalt. Und so lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen, denn dort sollte er durchkommen. Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm, Zachäus, steig eilend herunter, denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn in sein Haus auf mit Freuden.“ (Lukas 19, 1-6).
Jesus wandte sich nicht ab, sondern schaute exakt zu dem, der seinen Blick eigentlich vermeiden wollte. Zachäus ist der als Zöllner Verachtete, aber er gehört auch zu den Reichen von Jericho. Jesus nimmt sich seiner an und entscheidet ausgerechnet, mit dem Kerl zu essen. Darüber murren die anderen und sagen, „bei einem Sünder ist er eingekehrt“. Jesus ist es egal, denn er begegnet jedem. Jeder Mensch ist als Ebenbild Gottes geschaffen (vgl. 1. Mose 1,26). Die Geschichte von Zachäus erzählt uns aber noch mehr. Zachäus sitzt im Baum wie ein Problem, das von der Gesellschaft aus dem Sichtfeld geschafft wurde. Er hat nicht zu stören. Jesus macht aber keine zögerlichen Anstalten, sondern richtet seine Augen direkt auf das Problem. Und dann lädt er sich selbst ein, ganz schön frech eigentlich.
Er lädt sich ein bei Zachäus und sagt, ich will bei dir essen, mit dir essen. Jesus geht in den Dialog, bearbeitet praktisch das Problem, das von den Menschen als Problem wahrgenommen wird. Zachäus entscheidet sich in der Folge, von seinem Reichtum abzugeben und auch denjenigen, die er betrogen hat, zu entschädigen. Der Dialog trägt also Früchte. Und diese konkrete Gesellschaft in Jericho ist ein Stück einiger geworden, weil sie damit auch sozialer gerechter gemacht wurde. Wir müssen uns auf die Probleme konzentrieren, die uns als Gesellschaft bevorstehen und weniger angesichts der Stimmenergebnisse für die extreme Rechte immer wieder hyperventilieren und am Ende nur um uns selber kreisen. Sozial-ökologische Transformation, Arbeitsplätze im KI-Zeitalter, Bildung, die enorme Ungleichheit, gute Arbeit mit flächendeckender Tarifbindung. Angesichts der Meldungen der letzten Tage… alles viele Fragezeichen. Aber das ist die Gesellschaft, in der wir leben und das ist die Zeit, in der wir uns verändern.
Investitionen in die öffentliche Infrastruktur, bezahlbares Leben, verlässliche Pflege. Es gibt so viele Politikfelder, in denen Lösungen statt Destruktion und Panikmache gefragt sind. Krisen sind immer auch Momente der Entscheidung. Das Wort „Krise“ bedeutet das sogar wörtlich, Krise heißt „Wendepunkt“ oder „Entscheidung“ auf Griechisch. Wenn es aber so ist, dann können wir die Entscheidung aktiv treffen und die Sache selbst in die Hand nehmen! In den Baum schauen. In den Dialog gehen. Menschen überzeugen, wie Christus es mit Zachäus getan hat. Eine zweite Stelle, die mir im Kopf herumgeht, wenn ich über die aktuelle Situation und die fehlende Einigkeit nachdenke, ist folgende. Wir hörten sie gerade schon in der Bibellesung. Kurz vor Pessach lagert Jesus mit seinen Jüngern am Meer und es kamen sehr viele Leute. Alle wollten essen, aber es war nichts eingekauft. Ein Junge hatte fünf Gerstenbrote und zwei Fische bei sich. Jesus bleibt entspannt und meint, lasst doch die Leute lagern. Diese Einladung wurde angenommen und es saßen 5000 Menschen da.
Ich zitiere noch mal den Text aus dem Johannesevangelium: „Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten, dergleichen auch von den Fischen, so viel sie wollten.“ Für uns paradox, wenn wir das hören. Wie kann man aus fünf Broten und zwei Fischen 5000 Menschen ernähren, satt machen? „Als sie aber satt waren, spricht er zu seinen Jüngern, sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt.“ (Johannes 6, 11-13). Also noch die Behauptung, da sei noch was übrig, von dem, was vorher schon gar nicht gereicht hat! „Da sammelten sie und füllten zwölf Körbe mit Brocken (…)“ (ebd.) Und von den fünf Gerstenbroten, die dann übrigblieben, die gespeist worden waren, waren am Ende zwölf Körbe mehr da. Jesus Christus bricht das Brot mit den Menschen und es wird nicht weniger, sondern es wird mehr durch das Brechen. Obwohl die Ausgangslage so schien, als sei nicht genug für alle da, konnten 5000 Menschen essen. Es blieben noch zwölf Körbe übrig. Es ist genug da. Die Erde könnte die Menschen doppelt ernähren. Die Ressourcen auf der Erde sind nur extrem ungleich verteilt.
Wenn wir das Brot teilen, ist das aber nicht nur eine verteilungspolitische Angelegenheit. Gemeinsam das Brot zu brechen, das schafft erst die Gemeinschaft. Miteinander ins Gespräch kommen, zueinanderkommen, das Brot in die Hand nehmen und dann teilen. Gemeinsam das Brot brechen, das schafft Gemeinschaft, egal wo es passiert. Wo Menschen aufeinander zugehen, entstehen Räume des Miteinanders. Wo Brot geteilt wird, entsteht Gemeinschaft. Gerade unsere Gemeinden, unsere Kirchen können solche Räume sein. Wo noch Dialog ist, ist noch Offenheit. Wo Offenheit ist, kann Verständnis entstehen. Und wo Verständnis entsteht, da ist Geist. Wir müssen im Dialog bleiben. Wir müssen aufeinander zugehen, gemeinsam das Brot brechen. Auch mit Zachäus.
Heute muss ich in deinem Haus zu Gast sein, sagt Jesus zu Zachäus. Also zu dem, der andere betrogen hat. Und die Betrogenen sagen; doch mit dem nicht. Und trotzdem sagt Jesus, genau mit dem. Sein Brot brechen bei der Speisung der 5000 zeigt, dass genug für alle da ist. Durch Teilen entsteht eben mehr. Das nehme ich mit aus den zwei Passagen, die ich Ihnen und euch mitgebracht habe. Die Verlustängste, die die extreme Rechte bewirtschaftet, sie sind real. Wir gehen in eine Welt, die kompliziert ist. Wir stehen in einer Welt, die verrückt geworden ist.
Und trotzdem brauchen wir jeden Tag die Kraft, uns nicht verrückt machen zu lassen. Es ist nicht nur mit gut Zureden geschafft, sondern wir müssen eine Kraft entwickeln, Vertrauen zurückzugewinnen. Wir brauchen Gottvertrauen, um mit Gelassenheit in den Tag zu gehen und mit Fröhlichkeit auf Menschen zuzugehen und zu sagen: es ist genug da. Das heißt, die Probleme, die wir haben, sind alle lösbar. Diese Probleme, die wir in Deutschland haben, sind Probleme, die 95% der Welt gerne haben würden. Sie beneiden uns um unsere Probleme. Wir haben Probleme, aber wir sind ein starkes Land und die Probleme sind lösbar. Das, was wir brauchen, ist eine Zukunftsperspektive. Und wir müssen auch in komplizierten Zeiten dazu stehen, dass wir niemanden zurücklassen wollen. Wir werden niemanden zurücklassen. Wir werden uns nicht darauf reduzieren können, immerzu Ost gegen West zu debattieren, und das noch 36 Jahre nach dem Mauerfall. Es bleibt ein Wunder, dass diese Deutsche Einheit ohne einen Schuss passiert ist, dass sie von Menschen in den Friedensgottesdiensten ausgelöst worden ist, die mit Kerzen rausgegangen sind und gerufen haben: „Keine Gewalt!“ Das sollte uns heute im Herzen bewegen, ganz egal, wo wir politisch stehen, weil wir als Menschen zusammen kommen.
Da, wo Gott ist, ist Kraft und mit der Kraft würde ich Sie gerne in den Tag der Deutschen Einheit hineinschicken und zum Schluss sagen: Da, wo man singt, da lass dich nieder. Böse Menschen haben keine Lieder. Amen.
