Entdeckungen

Der zweite Tag im Garten. Beim Umsetzten des Komposthaufen heute morgen treffen wir eine Blindschleiche. Wir bewundern das schöne Tier, müssen aber leider sein Heim zerstören, jedenfalls für heute. Der Kompost ist leicht abgestürzt und alle Holzlatten müssen neu positioniert werden. Als wir alles wieder ins Gestell packen, lassen wir im unteren Bereich eine Schicht Kompost drin, damit unser Untermieter wieder einziehen kann.

Dann steht doch ein politischer Termin an. Ich bin mit einem Unternehmer im Nachbardorf verabredet, dessen hochinnovative Firma ein neues Produkt entwickelt hat, wegen der Wirtschaftskrise aber nicht in die Fertigung investieren kann. Es könnten 30 Arbeitsplätze in Thüringen entstehen und damit wäre das eigentlich ein Fall für die von mir geforderte Task Force. Aber die hält ja der Noch-Wirtschaftsminister für eine Quasselrunde. Der Eindruck vom Gespräch mit dem Unternehmer ist trotzdem positiv, wir verabreden weitere Besprechungen und dass er mir noch Unterlagen zukommen lässt.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher an die Werra bei Creuzburg und unternehmen einen schönen Spaziergang. Zurück im Garten hören wir die Frösche quaken und weil Attila so neugierig schaut, gehen wir rüber zum Teich und sehen uns die Sache genauer an. Statt der Frösche erblicken wir erst einmal zwei schwarze Wasserschlangen. Der Hund ist verdutzt, weil die Schlangen offenbar nach nichts riechen, die ringeln sich einfach weiter. Dann trifft Attila doch noch einen Frosch und hält seine Schnauze drauf. Der Frosch quakt kurz und hüpft weg, da erschrickt Attila und ist ebenfalls weg.