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Themen Bodo Ramelow

Bildung

»Gleiche Bildungschancen für alle Kinder, ein gebührenfreies Kita-Jahr, mehr Lehrerinnen und Lehrer und weniger Unterrichtsausfall, darauf können Sie sich bei mir verlassen.« 


Auf den Anfang kommt es an. Welche Wege Menschen beschreiten, welche Chancen sie im Leben haben, hängt entscheidend davon ab, wie ihre ersten Jahre aussehen. Um faire Bildungschancen zu ermöglichen, ist es unabdingbar, die Kindergärten zu stärken und zu echten Bildungsstätten weiterzuentwickeln und dafür weiterhin qualifiziertes Personal bereitzustellen. Mit der LINKEN wird es keinen Qualitätsabbau in den Kindergärten geben. Bildung sollte aber auch grundsätzlich kostenfrei zugänglich sein – hier werden wir den Einstieg organisieren. Wichtig ist zudem, wie Eltern in die Arbeit mit den Kindern eingebunden werden. Unser Ziel ist es, die Elternarbeit auszubauen und damit die Chancen der Kinder weiter zu verbessern. 

DIE LINKE wird: 

  • pädagogische Fachkräfte stärken und nicht durch Assistentinnen ersetzen,
  • ein gebührenfreies Jahr als ersten Schritt zum kostenfreien Kindergarten einführen,
  • Kindergärten zu Eltern-Kind-Zentren weiterentwickeln.

Chancengerechtigkeit muss sich auch in der Schule fortsetzen. Wer Kinder bereits nach der vierten Klasse trennt und auf unterschiedliche Lebenswege festlegt, nimmt billigend in Kauf, dass viele Kinder ihre Fähigkeiten und Talente nicht entdecken und entwickeln können. Das wollen wir überwinden und den Kindern mehr Zeit lassen, auf einem gemeinsamen Weg bis Klasse acht zu lernen. Zusammen mit Eltern, Kindern und Lehrkräften wollen wir hier in den nächsten fünf Jahren große Schritte vorankommen. Um kein Kind zurückzulassen und jedes individuell zu fördern, sind mehr Lehrkräfte, mehr sonderpädagogisches Personal und mehr Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter notwendig. 

DIE LINKE wird:

  • die Gemeinschaftsschule für alle konsequent entwickeln,
  • die notwendigen 5000 Lehrerinnen und Lehrer bis 2024 einstellen, um den Unterrichtsausfall deutlich abzubauen,
  • mit einem Schulinvestitionsprogramm die Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer verbessern.

In den Hochschulen will DIE LINKE offene, soziale, inklusive und demokratische Strukturen. So wird das Studieren für alle von Anfang an und lebensbegleitend möglich. Derzeit sind die Hochschulen jedoch unterfinanziert, was ihrer gesellschaftlichen Rolle entgegensteht. Nur mit einer bedarfsgerechten finanziellen Ausstattung für Personal, Sachmittel und Investitionsprojekte können die Defizite ausgeglichen werden. Eine hohe Qualität in Lehre und Forschung geht jedoch nur mit fairen Regeln für gute Arbeit an den Hochschulen und dem konsequenten Zurückdrängen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. Die Demokratisierung der Hochschulen ist dringend notwendig. Die Senate müssen gestärkt und paritätisch besetzt werden. Wir bleiben bei unserer generellen Forderung nach Abschaffung jeglicher Form von Studiengebühren. 

DIE LINKE wird:

  • das Verbot von Studiengebühren im Thüringer Hochschulgesetz verankern,
  • alle Universitäts- und Fachhochschulstandorte sichern,
  • faire Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen.

Für DIE LINKE gilt:

Wir brauchen Chancengerechtigkeit in der Bildung von der Kita bis zur Hochschule, hohe Qualitätsstandards und die notwendige finanzielle Ausstattung. Denn: Bildung ist nicht alles, aber ohne Bildung ist alles nichts.

SIE MÖGEN UNSER PROGRAMM? 

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