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Auf dem Weg zum Thüringentag in Pößneck

26. Juni 2015
Bodo Ramelow Politik

Beim Bauerntag in der Erfurter Messehalle

Man kann sich als Ministerpräsident wirklich nicht über langweilige Tage beschweren. Gestern zum Beispiel war ich morgens zu Gast beim Deutschen Bauerntag, der in der Erfurter Messehalle tagte. Danach ging es weiter nach Weimar zur Bezirkskonferenz der IG Metall und von dort wiederum weiter nach Berlin. In der Hauptstadt besuchte ich die Bundesstiftung Aufarbeitung und traf mich mit dem Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Und weil ich schon mal unterwegs war, habe ich mich gestern Abend gleich noch meinem neuen Hobby gewidmet: dem Schlichten. ;o)

Zum Bauerntag will ich noch nachtragen – das kam mir in der Berichterstattung etwas kurz – dass ich nicht nur allgemein mehr Unterstützung für Agrarbetriebe gefordert habe, weil zum Beispiel die Dumpingpreise bei Milch eine schlimme Fehlentwicklung sind. Ich habe vor den Delegierten des Bauertages auch gesagt, dass die rot-rot-grüne Landesregierung sich eine Null-Versiegelungs-Strategie als Ziel gesetzt hat, weil Boden eine wichtige und schützenswerte Ressource ist. Das heißt konkret, dort wo für Baumaßnahmen Boden versiegelt werden soll, müssen Ausgleichsflächen entsiegelt werden, damit sie für Landwirtschaft nutzbar gemacht werden können.

Andrang beim Empfang

09. Juli 2014
Bodo Ramelow Partei, Politik

Volles Haus hatten wir gestern zu unserem Jahresempfang im Landtag. Wegen des Regenwetters hatten wir die kleine Bühne nicht im Innenhof sondern im Foyer vor dem Plenarsaal aufgebaut. Da standen unsere vielen Gäste dann dichtgedrängt, aber sicherlich zufrieden, denn Gregor Gysi hat mit seiner Rede mal wieder einiges prägnant auf den Punkt gebracht, was in der Bundespolitik falsch läuft – zum Beispiel das Verhalten von Deutschland gegenüber den USA im Zuge des NSA-Skandals. Gregor sagte, zu einer Freundschaft zwischen zwei Ländern gehöre auch gegenseitiger Respekt. Den erzeugt man aber nicht durch das Duckmäusertum, das Merkel & Co. gerade betreiben. Recht hat er.

Am Montagnachmittag – das will ich noch nachtragen – war ich bei der TLZ zum Interview und zum Livechat mit Lesern. Der Chat war eine spannende Sache, erforderte aber auch höchste Konzentration, denn die Fragen berührten ganz unterschiedliche inhaltliche Bereiche. Wer Interesse hat, das Chatprotokoll ist noch im Netz nachlesbar. Das Interview mit dem Chefredakteur Bernd Hilder und seinem Stellvertreter Hartmut Kaczmarek war auch nicht ohne. Zwischendurch war es eher ein Streitgespräch, aber für die Leser der Zeitung dürfte ein spannender Text dabei herausgekommen sein.

Der lange Marsch des Quantenspringers

14. April 2014
Bodo Ramelow Politik

Beim Feuerwehrverbandstag in Erfurt

Zum Wochenstart erstmal zwei Lesetipps: In der WELT ist am Wochenende der Text von Miriam Hollstein über ihren Besuch bei mir in Erfurt erschienen. Der Artikel ist online verfügbar – hier der Link: Der lange Marsch des Bodo Ramelow Und noch ein anderer Besuch hat einen Artikel als Ergebnis. Schon im Februar war Steffen Winter vom SPIEGEL für einige Tage in Erfurt, um mich bei verschiedenen Terminen zu begleiten. In der heute erschienen Ausgabe des Nachrichtenmagazins sind nun vier Seiten, auf denen die Leser beispielsweise erfahren, warum in meinem Büro ein Bild vom Papst steht. Im Netz gibt es zu diesem Artikel für Nicht-Abonnenten leider nur den Titel und ein Foto: Der Quantenspringer

Am Wochenende standen wieder einige Termine an und leider konnte ich nicht alle wahrnehmen. Deshalb zunächst an dieser Stelle ein Gruß an die Schülerinnen und Schüler der Müntzer-Schule in Mühlhausen, die am Samstag ein Musical aufgeführt haben, für das sie mehrere Monate geprobt haben. Ich wollte eigentlich zur Vorstellung kommen, aber dann hat es sich doch so ungünstig mit dem Feuerwehrverbandstag überschnitten, dass ich relativ kurzfristig absagen musste.

Sie überwacht mich, sie überwacht mich nicht, sie überwacht mich, ...

25. Oktober 2013
Bodo Ramelow Politik, Geheimdienste & Verfassungsschutz

Und plötzlich merkt auch Frau Merkel, dass die Sache mit der NSA-Überwachung vielleicht doch nicht so toll ist. Wenn’s um Muttis Handy geht, kann sie doch richtig böse werden. Dabei ist das doch nun wirklich nicht so schlimm. Das Internet ist eben für uns alle Neuland, da kann so ein Ausrutscher schon mal vorkommen. Außerdem hatte Obama doch schon in seinem ersten Präsidentschaftswahlkampf angekündigt: „Yes, we scan!“ Zumindest hab ich das so oder so ähnlich in Erinnerung.

Ich kann mir nur erstaunt die Augen reiben, angesichts dieses Theaters. Nichts ist daran neu, nur die Technik ist moderner geworden. Aber gewusst haben sie es immer und verschleiert auch.

Zum Anbeißen

07. Mai 2013
Bodo Ramelow Politik, Privat, Erfurt

Gestern früh um acht  standen bei mir die Handwerker vor der Tür, denn nachdem der Winter nun endgültig vorbei ist, müssen noch ein paar Arbeiten erledigt werden, die warme Temperaturen erfordern. Während Dachdecker und Maler hoch motiviert unsere Wohnung betreten, bereite ich mich – etwas weniger motiviert – aufs Gehen vor. Ein Zahnarzttermin steht an, zu dem ich dann auch unverzüglich aufbreche. Es wird also nicht nur in der Wohnung sondern auch im Gebiss alles Nötige auf Vordermann gebracht.. Schließlich will ich spätestens im Wahlkampf wieder kraftvoll zubeißen.

Vom Zahnarzt geht es zum MDR-Studio, von wo aus ich live zu WDR 5 geschaltet werde. Liane von Billerbeck interviewt mich für ihre Sendung „Politikum“ zum Auftakt des NSU-Prozesses. Wir führen ein Streitgespräch über antifaschistisches Engagement und die angemessenen Methoden des Protests. Wer möchte, kann dass Gespräch auf der Internetseite von WDR 5 nachhören. Liane von Billerbeck kenne ich übrigens, weil sie vor einigen Jahren ein Buch über den sogenannten Satansmord von Sondershausen veröffentlicht hat.