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Viele spannende Begegnungen

23. Dezember 2014
Bodo Ramelow Politik

Besuch bei der Feuerwehr Erfurt-Nord Foto: TSK/Uli Koch

Ein vollgepackter Tag war das gestern. Morgens ging es nach Suhl zum Besuch der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge. Migrationsminister Lauinger und ich informierten uns über die Situation der Flüchtlinge, die Herausforderungen für die Suhler Stadtverwaltung und welche Wünsche, die Menschen haben, die als Sozialarbeiter und Deutschlehrer die Integration der Flüchtlinge unterstützen. Ein Mann, der aus Syrien flüchten musste, erzählte mir, dass viele der hier Untergebrachten gern mehr Möglichkeiten zum Deutschlernen hätten. Und da viele der Flüchtlinge hochqualifiziert sind, ist auch die Anerkennung von Hochschulabschlüssen ein wichtiges Thema für sie.

Eine Einschätzung, die alle Anwesenden geteilt haben, ist dass den Pegida-Protesten etwas entgegengesetzt werden muss. Es gibt überhaupt keinen Anlass, Angst vor den Flüchtlingen zu haben. Sie sind keine Bedrohung! Sie sind zu uns gekommen, weil sie in ihrer Heimat verfolgt werden und sind dankbar, jetzt hier in Sicherheit leben zu können. Was wir brauchen, ist ein Aufeinanderzugehen und gegenseitiges Kennenlernen. Im Moment haben es die Rechten zu einfach: Sie setzen ein Gerücht bzw. eine Lüge, wie einen angeblichen Ebola-Fall in die Welt und hetzen dann gegen Fremde. Dagegen müssen wir Wissen über die Situation der Flüchtlinge setzen – das war eine der Gründe, warum ich gestern in der Unterkunft war und auch Medien eingeladen waren, den Besuch zu begleiten.

Der lange Marsch des Quantenspringers

14. April 2014
Bodo Ramelow Politik

Beim Feuerwehrverbandstag in Erfurt

Zum Wochenstart erstmal zwei Lesetipps: In der WELT ist am Wochenende der Text von Miriam Hollstein über ihren Besuch bei mir in Erfurt erschienen. Der Artikel ist online verfügbar – hier der Link: Der lange Marsch des Bodo Ramelow Und noch ein anderer Besuch hat einen Artikel als Ergebnis. Schon im Februar war Steffen Winter vom SPIEGEL für einige Tage in Erfurt, um mich bei verschiedenen Terminen zu begleiten. In der heute erschienen Ausgabe des Nachrichtenmagazins sind nun vier Seiten, auf denen die Leser beispielsweise erfahren, warum in meinem Büro ein Bild vom Papst steht. Im Netz gibt es zu diesem Artikel für Nicht-Abonnenten leider nur den Titel und ein Foto: Der Quantenspringer

Am Wochenende standen wieder einige Termine an und leider konnte ich nicht alle wahrnehmen. Deshalb zunächst an dieser Stelle ein Gruß an die Schülerinnen und Schüler der Müntzer-Schule in Mühlhausen, die am Samstag ein Musical aufgeführt haben, für das sie mehrere Monate geprobt haben. Ich wollte eigentlich zur Vorstellung kommen, aber dann hat es sich doch so ungünstig mit dem Feuerwehrverbandstag überschnitten, dass ich relativ kurzfristig absagen musste.

Und was ist, wenn’s mal brennt?

26. Februar 2014
Bodo Ramelow Landtagssitzung, Kirche und Religion, Politik

Erstmal noch der Nachtrag zum Sonntagabend: Die Predigt in der Berliner Gedächtniskirche war eine gute Sache. Zum Gottesdienst waren ca. hundert Leute da und anschließend gab es im kleineren Kreis noch eine Gesprächsrunde, bei der wir ein paar Fragen etwas tiefgründiger erörtern konnten. Insgesamt habe ich viele positive Rückmeldungen bekommen, auch in den letzten Tagen noch per Mail. Es gab auch eine Mail von jemandem, dem es nicht gepasst hat, dass ich einer Kirche gesprochen habe, aber das ist dann wohl einfach so.

Gestern durfte ich etwas machen, was mir auch großen Spaß macht: Ich war in Thüringen unterwegs, um mit Menschen darüber zu sprechen, was sie so bewegt. Konkret war ich in Hildburghausen und habe dort u.a. Vertreter der freiwilligen Feuerwehren aus der Region getroffen. Die Feuerwehrleute haben mir berichtet, dass sie sich Gedanken wegen des Neubaus der ICE-Trasse von Erfurt nach München machen. Da hat nämlich wegen des Katastrophenschutzes noch keiner mit ihnen gesprochen.

Nacharbeiten

12. November 2013
Benjamin König Attila, Erfurt, Politik

Manche Sachen muss man immer wieder anpacken, bevor es eine passende Lösung gibt. Deshalb waren Attila und ich jetzt mal wieder auf der Hundewiese im Erfurter Nordpark. Wir waren aber nicht alleine da – Attila und ich haben ja kein Problem miteinander – sondern gemeinsam mit meiner Kollegin Karola Stange und dem Stadtratmitglied Reinhard Duddek trafen wir uns wieder mit Nutzerinnen und Nutzern der Wiese, mit denen wir im August schon einmal gesprochen hatten (siehe Tagebuch vom 24.08.).

Damals haben wir Alternativen besprochen, um ein sichereres Zusammenleben von Mensch und Hund zu gewährleisten. Die dort entwickelten Ideen wurden damals dem OB übersandt und nun gab es eine Antwort vom zuständigen Dezernenten. Leider ist darin kein Lösungswillen von Seiten der Stadt zu erkennen. Davon lassen sich aber die Hundehalterinnen und Hundehalter nicht abschrecken. Zum Glück gibt es in der Stadt noch weitere Beteiligungsmöglichkeiten für die BürgerInnen, bei denen wir sie natürlich weiter unterstützen werden.