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Der lange Marsch des Quantenspringers

14. April 2014
Bodo Ramelow Politik

Beim Feuerwehrverbandstag in Erfurt

Zum Wochenstart erstmal zwei Lesetipps: In der WELT ist am Wochenende der Text von Miriam Hollstein über ihren Besuch bei mir in Erfurt erschienen. Der Artikel ist online verfügbar – hier der Link: Der lange Marsch des Bodo Ramelow Und noch ein anderer Besuch hat einen Artikel als Ergebnis. Schon im Februar war Steffen Winter vom SPIEGEL für einige Tage in Erfurt, um mich bei verschiedenen Terminen zu begleiten. In der heute erschienen Ausgabe des Nachrichtenmagazins sind nun vier Seiten, auf denen die Leser beispielsweise erfahren, warum in meinem Büro ein Bild vom Papst steht. Im Netz gibt es zu diesem Artikel für Nicht-Abonnenten leider nur den Titel und ein Foto: Der Quantenspringer

Am Wochenende standen wieder einige Termine an und leider konnte ich nicht alle wahrnehmen. Deshalb zunächst an dieser Stelle ein Gruß an die Schülerinnen und Schüler der Müntzer-Schule in Mühlhausen, die am Samstag ein Musical aufgeführt haben, für das sie mehrere Monate geprobt haben. Ich wollte eigentlich zur Vorstellung kommen, aber dann hat es sich doch so ungünstig mit dem Feuerwehrverbandstag überschnitten, dass ich relativ kurzfristig absagen musste.

Gedenkstättenarbeit nicht durch Kampagnen beschädigen lassen

13. April 2013
Bodo Ramelow Politik

An das Gedenken in Buchenwald am Donnerstag schloss sich gestern eine weitere Veranstaltung des gemeinsamen Erinnerns im ehemaligen Konzentrationslager Mittelbau-Dora an. Auch Birgit Klaubert war wieder mit vor Ort und gemeinsam haben wir uns darüber gefreut, dass 68 Jahre nach der Befreiung auch hier so viele Menschen zur Gedenkveranstaltung kommen.

Am Rande der Veranstaltung kam ich auch mit Prof. Volkhard Knigge ins Gespräch, mit dem ich leider eine unschöne Erfahrung teile. Auch Prof. Knigge musste zwischenzeitlich eine Kampagne erleben, in der ihm von Tuvia Tenenbom vorgeworfen wurde, er sei als Leiter der Gedenkstätte Buchenwald ungeeignet. Unterstützung bekam Tenenbom – oh Wunder – von Benjamin Weinthal, einem Tagebuchlesern gut bekannten Journalisten der Jerusalem Post.

Singen oder nicht singen, das ist hier die Frage

12. April 2013
Bodo Ramelow Kultur, Politik

Gestern bei der Gedenkstunde zur Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald waren auch ehemalige Häftlinge anwesend und einer von ihnen hat für einen besonders berührenden Augenblick gesorgt. Als wir da auf dem Appellplatz standen, wurde über die Lautsprecher das Buchenwaldlied abgespielt, allerdings nur die erste Strophe. Und als die Musik aus dem Lautsprecher verstummte, hörte man weiter die Stimme eines Mannes, der zwar sehr alt ist und im Rollstuhl sitzt, aber der die Kraft hat, die zweite Strophe so zu singen, dass er über den ganzen Platz zu hören ist.

Ein eindrucksvoller Moment, denn es war zu spüren, wie viel Bedeutung dieses Lied für die Überlebenden des Leids hat – auch heute nach 68 Jahren. Es hat mich aber auch gefreut, dass wieder viele junge Menschen an der Gedenkveranstaltung teilnahmen. Das ist auch ein Beleg für die gute Arbeit, die in der Gedenkstätte unter Leitung von Prof. Knigge geleistet wird.


Traurige Nachrichten

27. Februar 2013
Bodo Ramelow Politik, Attila

Während der Fraktionssitzung erreichte uns heute Vormittag die Meldung, dass Stéphane Hessel gestorben ist. Es war eine sehr traurige Nachricht, denn Hessel war ein Mensch, der uns alle bewegt hat – mit seiner Geschichte, seinen Schriften und auch mit seiner Person, seinem Auftreten an sich. Er hat es vermocht, aus dem Leid, das ihm widerfahren ist, eine ungeheure Kraft zu entwickeln. Und als ob das nicht schon bewundernswert genug wäre, ist es ihm auch noch gelungen, diese Kraft weiterzugeben.

Da Stéphane Hessel im KZ Buchenwald inhaftiert war, haben wir als Thüringer auch einen unmittelbaren Bezug zum tragischsten Teil seiner Lebensgeschichte. Es stünde uns deshalb gut zu Gesicht darüber nachzudenken, ob wir nicht auch eine Form des ehrenden Gedenkens finden, vielleicht mit der Benennung einer Straße oder etwas ähnlichem. Das muss man nicht überstürzen, aber es würde mich freuen, wenn sich Unterstützer für die Idee finden.


Hundert Prozent für gute Arbeit

28. Januar 2013
Bodo Ramelow Partei, Politik

Klappe, die nächste. Am Samstag hat wieder ein Bundestagswahlkreis seinen Direktkandidaten für die Bundestagswahl nominiert. Diesmal waren Suhl, Schmalkalden und Meiningen dran und getroffen haben wir uns im schönen Walldorf, was ziemlich genau in der Mitte dazwischen liegt. Und vor allem hat es seit vielen Jahren einen LINKE-Bürgermeister ;o).

Die versammelten Genossinnen und Genossen votierten mit 100 Prozent Zustimmung für Jens Petermann, der schon 2009 das Direktmandat gewinnen konnte. Nun drücken wir alle Daumen, dass er es verteidigen wird, denn Jens hat eine gute Arbeit in Berlin und für den Wahlkreis geleistet hat.