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Zwischen Schnee- und Postbergen

Zurück in Erfurt kann ich als Erstes feststellen, dass „Ski und Rodel gut“ auch für Erfurt gilt. Nach den Bahnfahrten in den letzten Tagen erwische ich mich jetzt manchmal dabei, wie ich „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ vor mich hinsumme. Aber ich muss zugeben, dass ich immer von A nach B gekommen bin, wenn die Züge mit denen ich gefahren bin auch wenig mit denen aus dem Fahrplan gemein hatten. So kam es auch zu der Begebenheit, dass mir eine Bahnmitarbeiterin unbedingt nur den halben Preis berechnen wollte, weil doch unser Zug so viel Verspätung hätte. Das mag für den Zug den sie meinte auch gegolten haben, aber für mich kam der Zug sogar noch früher als erwartet, also überpünktlich. Halten wir also fest, es läuft alles, nur nicht immer nach Fahrplan.

Da sich der 6. Januar nähert, schaue ich auch mit Spannung auf das Dreikönigstreffen der FDP und frage mich, ob es dort nun den großen Showdown geben wird oder ob es doch vor allem die mediale Begleitmusik ist, die man so hört. Was solcherlei Töne angeht, habe ich ja in den letzten Tagen auch wieder einige Erfahrungen sammeln dürfen. Deswegen schreibe ich auch heute noch einmal – auch wenn es die Tagebuchleser längst wissen – dass es mir um inhaltliche Debatten geht, denen wir mehr Zeit und Raum geben sollten.

Im Landtag steht nun das Abarbeiten von fünf Wochen Abwesenheit bevor. Da müssen die Postberge auf dem Schreibtisch bewältigt und natürlich zahlreiche Gespräche geführt werden. Aus der Regierungskoalition hört man derweil wieder nichts Gutes. Auch im neuen Jahr stolpert zusammen, was nicht zusammen gehört und ein Fraktionsvorsitzender beklagt sich über den anderen. Unsere Landtagsfraktion wird sich im neuen Jahr nach dem Thema Verwaltungsreform (hier noch mal der Link zu unserer Broschüre) u.a. verstärkt um die Punkte Bildungsreform, Kulturfinanzierung, Energiewende und demografischer Wandel kümmern. Da gibt es viel zu tun und von der Landesregierung wenig zu erwarten.