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Von Caritas bis Fanprojekt

Mit viel Interesse lese ich am Dienstagmorgen einen Artikel in der TLZ über den Caritas-Direktor Bruno Heller. Er stellt in seinen Einrichtungen immer wieder fest, dass vom viel besprochenen Aufschwung bei den Schwächsten der Gesellschaft gar nichts ankommt. Heller meint, dass die Reichen stärker in die Finanzierung der Gesellschaft eingebunden und existenzsichernde Einkommen durch einen Mindestlohn garantiert werden müssen. Außerdem sollte es eine Aufgabenkritik in der Verwaltung geben und geschaut werden, wo sich Ausgaben verringern lassen. Diesen Dreiklang hätte ich auch im Landtag nicht besser formulieren können.

Während ich bei Herrn Heller weiß, dass er sich auch für faire Löhne bei den Beschäftigten der Caritas engagiert, beschäftigt mich trotzdem das Thema Kirchenarbeitsrecht über den ganzen Tag hinweg. Denn leider halten sich nach wie vor viele kirchliche Träger – beispielsweise im Pflegebereich – selbst nicht an die christlichen Werte und zahlen nur Dumpinglöhne. Um diese Ungleichbehandlung zu beenden, plant unsere Bundestagsfraktion jetzt eine entsprechende Initiative, an der ich gerne mitwirke.

Einen spannenden Vorgang gab es schließlich zwischen den Fanprojekten in Jena und Saarbrücken. Jena hatte seinen Fans von der Reise ins Saarland am letzten Wochenende abgeraten, nachdem in der dortigen Zeitung über die „Assis aus Jena“ geschrieben wurde. Ich hatte die Sache gleich mit dem zuständigen Saarbrücker Dezernenten besprochen, der Mitglied unserer Partei ist und lange in Berlin mit mir zusammengearbeitet hat. Nicht nur weil er selbst Fanprojektmitglied ist, hatte er zugesagt, sich sofort um Klärung zu kümmern. Inzwischen gab es eine gute direkte Kommunikation zwischen den Fanprojekten und auch das seltsame Zitat wurde aus der Welt geschafft. Nur einen Gefallen konnte ich dem Kollegen aus Saarbrücken nicht tun: Dass unsere Thüringer die drei Punkte mitgenommen haben, war wohlverdient und nicht mehr zu ändern.