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Mit Mut und Innovation durch die Pandemie

07. August 2020
Bodo Ramelow Texte

Es gehört zu den sonderbaren Ambivalenzen in Krisenzeiten: das Nebeneinander von ökonomischer Existenzbedrohung und die oft unerwarteten Innovationsschüben im gesellschaftlichen, politischen, aber eben vor allem auch wirtschaftlichen Sektor.  In Anlehnung an den berühmten Historiker Reinhard Kosselleck hat sein Kollege Thomas Mergel Krisen einmal als „Töchter der Kritik“ bezeichnet. Im Falle von COVID19 scheint es mir genau umgekehrt zu sein.

Den Neustart forcieren!

08. Juli 2020
Bodo Ramelow Texte

Gestern haben wir im Kabinett darüber beraten, wie zum 31.08. der normale Betrieb in Schulen und Kindergärten wieder aufgenommen werden kann. Dazu sind wir ebenfalls permanent mit dem Wissenschaftlichen Corona-Beirat in engem Austausch, um behutsam, aber dafür umso konsequenter Schritt für Schritt in Richtung Normalität zu gehen.

Eine Synagoge für Eisenberg!

03. Juni 2020
Bodo Ramelow Texte

Gestern sind wir in das Themenjahr „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen“gestartet – ein Jubiläum, das keineswegs so selbstverständlich ist wie andere Jubiläen, die immer und überall im Festkalender auftauchen und wieder verschwinden. Nur, wer sich der wechselvollen Geschichte bewusst ist, die Jüdinnen und Juden in Thüringen, Deutschland und Europa durchlebten, kann ermessen, was für ein Geschenk es ist, dass wir ein solches Themenjahr gemeinsam mit unseren jüdischen Brüdern und Schwestern begehen können. Denn es waren Deutsche – unsere Vorfahren – die vor noch nicht einmal einem Menschenleben alles daran setzten, jüdisches Leben in Europa gänzlich auszulöschen.

Auf in die nächste Etappe!

29. Mai 2020
Bodo Ramelow Texte

In den letzten Tagen waren die großen Medien beherrscht von Debatten um die Vorschläge, die ich in der vergangenen Woche zum weiteren Weg in der COVID19-Pandemiesituation unterbreitet hatte. Die Auslegungsversuche meiner Worte funktionierten ungefähr so:

„Was hat er gesagt?“, „Hat er’s gesagt?“, „Er sagt, Corona sei nicht gefährlich? Bislang hat er doch das Gegenteil behauptet.“, „Was? Keinen Mund-Nasen-Schutz mehr? Der lief doch jetzt wochenlang mit einem >Babbel mich ned voll und wasch dei Händ<-Maske rum. Unfassbar.“ Auslöser der Debatte war ein Interview, das ich der Thüringer Allgemeinen in der vergangenen Woche gegeben hatte und zu dessen Inhalten ich nach wie vor stehe – aller Aufregung zum Trotz.