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Nacharbeiten

12. November 2013
Benjamin König Attila, Erfurt, Politik

Manche Sachen muss man immer wieder anpacken, bevor es eine passende Lösung gibt. Deshalb waren Attila und ich jetzt mal wieder auf der Hundewiese im Erfurter Nordpark. Wir waren aber nicht alleine da – Attila und ich haben ja kein Problem miteinander – sondern gemeinsam mit meiner Kollegin Karola Stange und dem Stadtratmitglied Reinhard Duddek trafen wir uns wieder mit Nutzerinnen und Nutzern der Wiese, mit denen wir im August schon einmal gesprochen hatten (siehe Tagebuch vom 24.08.).

Damals haben wir Alternativen besprochen, um ein sichereres Zusammenleben von Mensch und Hund zu gewährleisten. Die dort entwickelten Ideen wurden damals dem OB übersandt und nun gab es eine Antwort vom zuständigen Dezernenten. Leider ist darin kein Lösungswillen von Seiten der Stadt zu erkennen. Davon lassen sich aber die Hundehalterinnen und Hundehalter nicht abschrecken. Zum Glück gibt es in der Stadt noch weitere Beteiligungsmöglichkeiten für die BürgerInnen, bei denen wir sie natürlich weiter unterstützen werden.

Außer auf der Hundewiese waren wir auch bei der Erfurter Berufsfeuerwehr zu Besuch. Auch dieser Termin fällt unter die Kategorie „Nacharbeiten“, denn ich hatte ja im Juni angekündigt, dass die Fraktion der LINKEN nicht nur kommt, wenn dass Hochwasser da ist und dann so schnell auch wieder verschwindet, sondern wir wollen jetzt nach Ursachen und Lösungen für die Probleme suchen. Genau deswegen haben wir uns am Montag zusammengesetzt und Tobias Bauer und Torsten Hinsche von der Feuerwehr erklären uns ausführlich, wie der Ernstfall abläuft: Wer eine Katastrophe ausruft (in Erfurt der Oberbürgermeister) und was dann alles geschieht, um der Gefahrenlage präzise begegnen zu können.

Das wichtigste dabei ist, Informationen möglichst genau zu sammeln, damit daraus die Richtigen Strategien entwickelt werden können. Im Katastrophenfall leistet diese wichtige Aufgabe zu großen Teilen die Feuerwehr. Dafür nochmals vielen Dank und Respekt, dass sie während des Hochwassers im Juni, trotz des Drucks, die Situation sehr gut gemeistert haben.

Im weiteren ging es darum, wie zukünftig besser mit Katastrophen im Allgemeinen und Hochwasser im Speziellen umgegangen werden kann. Z.B. haben die im Juni betroffenen Ortsteile angeregt, dass es bei ihnen vor Ort externe Sandsacklager geben sollte. Auch muss die Informationspolitik weiter ausgebaut werden, da die Menschen immer aktuell informiert sind. Hier haben uns die Feuerwehrkollegen zum Abschluss noch ihre neue Software vorgestellt, mit der dieses Ziel zukünftig noch besser erreicht werden kann.

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