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„Thüringer Verhältnisse“-Chancen für mehr Demokratie in Zeiten von Minderheitskonstellationen

03. August 2021
Bodo Ramelow Texte

Sobald wieder einmal eine neue Umfrage zu den aktuellen Wahltrends in Thüringen durch die Medien wandert, wird seit geraumer Zeit in den entsprechenden Kommentaren und Leitartikeln von „Thüringer Verhältnissen“ gesprochen. Mit diesem Begriffspaar werden dann zumeist die unklaren Mehrheitsverhältnisse bezeichnet, die weder eine Mehrheit für R2G noch für andere demokratische Konstellationen erkennen lassen. Der Zungenschlag ist in der Regel ein deutlich negativer. Von Instabilität, Lähmung der Institutionen und Unregierbarkeit wird da gesprochen, aber viel zu selten von den Potenzialen für die Demokratie, die sich dann ergeben, wenn Mehrheiten zwischen demokratischen Parteien immer wieder neu verhandelt und hergestellt werden müssen.

Nähe. Verlässlichkeit. Offenheit.

Bodo Ramelow: Nähe. Verlässlichkeit. Offenheit.