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Zur Zeit wird gefiltert nach: berlin

26. November 201421:50

Wichtiger Einsatz für jüdisches Leben in Deutschland

Im Gespräch mit Charlotte Knobloch. Foto: Tobias Barniske

Gestern Nachmittag habe ich mir gegönnt, für ein paar Stunden in Berlin zu sein, um gemeinsam mit dem langjährigen Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde, Wolfgang Nossen, am Festakt zum 15-jährigen Bestehen des Abraham-Geiger-Kollegs teilzunehmen. Es war eine sehr freundliche Stimmung, ich traf viele bekannte Gesichter und der Anlass, dass seit 15 Jahren wieder Rabbiner in Deutschland ausgebildet werden, war natürlich ein sehr freudiger. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Abraham Geiger Plakette verliehen, die in diesem Jahr an Thomas Rachel ging, den parlamentarischen Staatssekretär im Bundesforschungsministerium.

Die Laudatio für Thomas Rachel hielt Charlotte Knobloch, und Herr Rachel machte in seiner Rede sehr deutlich, wie sehr ihm die Entwicklung des jüdischen Lebens in Deutschland am Herzen liegt. Wie gut, dass wir so viele Mitstreiter haben, die sich parteiübergreifend für die Gleichstellung der Jüdischen Theologie mit den anderen Theologien an den Hochschulen engagieren.


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1. November 201411:26

Mal wieder Berlin

Mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten. Foto: Tobias Barniske

Am liebsten schreibe ich – das geht wahrscheinlich nicht nur mir so – über schöne Erlebnisse in mein Tagebuch. :o) Gestern hatte ich wieder einen dieser außeralltäglichen Termine: Ein Kamingespräch mit Stipendiaten des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks für Begabtenförderung in der jüdischen Gemeinschaft sowie Stipendiaten der Heinrich-Böll-, der Friedrich-Ebert- und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs über die momentanen politischen Entwicklungen zu sprechen, ist sehr angenehm, denn die jungen Menschen haben einen herrlich unabhängigen und erfrischenden Blick auf die Dinge. Wenn mir jemand eine große Freude machen will, dann bitte einfach zu solchen Gesprächen einladen. :o)

Das Gespräch fand in Berlin statt, denn ein anderer Termin hatte mich sowieso in die Hauptstadt gelockt: Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz (FVK) traf sich zum ersten Mal seit der Landtagswahl. Dabei stand unter anderem auf der Tagesordnung den Staffelstab des Vorsitzenden der FVK an meinen hessischen Kollegen Willi van Ooyen weiterzugeben. Inhaltlich haben wir unter anderem über die Einleitung von Kalilauge in Werra und Weser gesprochen. Das ist ein Problem, das mehrere Länder betrifft und das wir koordiniert angehen wollen.


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15. September 201415:43

Jetzt geht’s weiter

So. Nach Parteivorstandssitzung und Pressekonferenz vor den Hauptstadt-Journalisten will ich während der Rückfahrt nach Thüringen mal ein paar Zeilen fürs Tagebuch aufschreiben. Sonst sagt am Ende noch jemand: „Kaum ist die Wahl vorbei, macht der Ramelow nichts mehr auf seiner Internetseite.“ Doch, macht er. Natürlich. :o)

Der Wahlabend – das haben alle gemerkt – war eine spannende Sache. Gegen 23 Uhr gab es dann ein vorläufiges amtliches Endergebnis: Wir haben 28,2 Prozent der Wählerstimmen erhalten, damit 28 Mandate errungen, neun unserer Abgeordneten wurden direkt gewählt. Das ist ein hervorragendes Resultat und deshalb möchte ich auch hier noch mal DANKE sagen an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Mit beeindruckender Ge- und Entschlossenheit hat die Thüringer LINKE den Top-Wert von 2009 noch einmal übertroffen, das war sensationell.


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9. September 201422:11

Und wir bewegen uns doch

Mit Gregor Gysi, Bernd Riexinger und Matthias Höhn beim Gespräch mit Vertretern des Zentralkomitees der Katholiken.

Ja, wir bewegen uns doch – und zwar aufeinander zu. In Berlin gab es heute erstmals ein offizielles Treffen zwischen Vertretern der LINKEN und des Zentralkomitees der Katholiken. Für einen solchen Termin habe ich auch gern den Wahlkampf mal einen halben Tag unterbrochen, denn wenn durch Gespräche Brücken gebaut werden können, ist das eine gute Sache. Das heißt nicht, dass man auch gleich gemeinsame Positionen vertritt, aber sich offen über unterschiedliche Positionen zu verständigen, ist für das demokratische Gemeinwesen richtig und wichtig.

Jenseits der sehr unterschiedlichen Vorstellungen zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, zur Verhütung oder zur Kirchenfinanzierung gibt es aber auch ähnliche Positionen. Unser Gespräch umfasste drei große Themenblöcke: Die Bedeutung von Kirchen und Religionsgemeinschaften für die Gesellschaft, Friedens-, Entwicklungs- und Flüchtlingspolitik und die Diskussion um Sterbehilfe. Zum letzten Punkt soll es 2015 eine neue gesetzliche Regelung geben. Da dieses Thema letztlich eine Gewissensentscheidung ist, hat es besondere Bedeutung, diesbezüglich alle Argumente zu kennen und vorbehaltlos zu durchdenken. Dazu war unser Gespräch heute ein wichtiger Baustein und ich bin sehr froh darüber, dass es stattgefunden hat.


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9. Juli 201416:26

Andrang beim Empfang

Volles Haus hatten wir gestern zu unserem Jahresempfang im Landtag. Wegen des Regenwetters hatten wir die kleine Bühne nicht im Innenhof sondern im Foyer vor dem Plenarsaal aufgebaut. Da standen unsere vielen Gäste dann dichtgedrängt, aber sicherlich zufrieden, denn Gregor Gysi hat mit seiner Rede mal wieder einiges prägnant auf den Punkt gebracht, was in der Bundespolitik falsch läuft – zum Beispiel das Verhalten von Deutschland gegenüber den USA im Zuge des NSA-Skandals. Gregor sagte, zu einer Freundschaft zwischen zwei Ländern gehöre auch gegenseitiger Respekt. Den erzeugt man aber nicht durch das Duckmäusertum, das Merkel & Co. gerade betreiben. Recht hat er.

Am Montagnachmittag – das will ich noch nachtragen – war ich bei der TLZ zum Interview und zum Livechat mit Lesern. Der Chat war eine spannende Sache, erforderte aber auch höchste Konzentration, denn die Fragen berührten ganz unterschiedliche inhaltliche Bereiche. Wer Interesse hat, das Chatprotokoll ist noch im Netz nachlesbar. Das Interview mit dem Chefredakteur Bernd Hilder und seinem Stellvertreter Hartmut Kaczmarek war auch nicht ohne. Zwischendurch war es eher ein Streitgespräch, aber für die Leser der Zeitung dürfte ein spannender Text dabei herausgekommen sein.


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