Bodo Ramelow bei Twitter

 
 

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31. März 201809:26

Von Schulden, solchen und solchen Statistiken und was das eigentlich alles soll…

Im Moment bin ich sehr viel im Land unterwegs: Ich besuche Gemeinden und Städte, Landkreise, Unternehmen, Einrichtungen, kulturelle und touristische Orte im Land. Überall treffe ich engagierte Menschen: Unternehmerinnen und Unternehmer mit tollen Ideen, Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die sich für ihren Ort, ihre Region stark machen und Menschen, die sich im Ehrenamt für unsere Gesellschaft engagieren. Zum einen bestärkt mich das darin, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg in diesem Land sind, zum anderen ist es mir wichtig, auch vor Ort zu sein, zuzuhören und gemeinsam zu überlegen, wie wir Herausforderungen anpacken und gute Lösungen finden können. Manchmal hat sich irgendwo was verhakt, manchmal braucht es einen Mittler und manchmal ist es mir wichtig, einfach nur Danke zu sagen.

Aber zum Glück gibt es ja MDR aktuell und der machte dann am 27. März auf Twitter mit der Meldung auf:

„Sachsen bei Schuldenabbau Spitze: 2017 minus 16% gegenüber dem Vorjahr. Sachsen-Anhalt (plus 2,7%) und Thüringen (plus 4,4%) machten als einzige Flächenländer neue Schulden.“


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(Torsten_Weil@outlook.de)Kommentare 0
4. Februar 201719:41

Das Land miteinander gestalten, nicht in Abwehrschlachten

Am Donnerstag übergaben 72 Bürgerinnen und Bürger dem Innenminister ihr Gutachten zur anstehenden Verwaltungs-, Funktional- und Gebietsreform (https://die-gebietsreform.de/buergergutachten-an-die-landesregierung-uebergeben/ ). In dem Gutachten sind viele Ideen, Vorschläge und Rahmenbedingungen für eine notwendige Reform enthalten, die es wert sind, einer genaueren Betrachtung unterzogen zu werden.

Bei MDR Thüringen wird am Tag der Übergabe des Bürgergutachtens allerdings eine aufgeregte Meldung zur lauten Begleitmusik, die den ganzen Tag mit unterschiedlichen Schattierungen gespielt wird und deren lautstarker und vermeintlich spektakulärer Inhalt überdeckt dann die ganze Arbeit der Bürger und hat halt mit dem Gutachten nichts zu tun. Suggeriert wird, dass es große Neuigkeiten in einem Schreiben des Innenministers gäbe und viel Streit darum entstanden sei. Geplante freiwillige Zusammenschlüsse sollten behindert, verzögert oder gar ganz blockiert werden. Das gelte vor allem für solche Fusionen, die als „Abwehrfusionen“ dazu führen könnten, Ober-, Mittel- und Grundzentren zu schwächen.


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1. November 201411:26

Mal wieder Berlin

Mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten. Foto: Tobias Barniske

Am liebsten schreibe ich – das geht wahrscheinlich nicht nur mir so – über schöne Erlebnisse in mein Tagebuch. :o) Gestern hatte ich wieder einen dieser außeralltäglichen Termine: Ein Kamingespräch mit Stipendiaten des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks für Begabtenförderung in der jüdischen Gemeinschaft sowie Stipendiaten der Heinrich-Böll-, der Friedrich-Ebert- und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs über die momentanen politischen Entwicklungen zu sprechen, ist sehr angenehm, denn die jungen Menschen haben einen herrlich unabhängigen und erfrischenden Blick auf die Dinge. Wenn mir jemand eine große Freude machen will, dann bitte einfach zu solchen Gesprächen einladen. :o)

Das Gespräch fand in Berlin statt, denn ein anderer Termin hatte mich sowieso in die Hauptstadt gelockt: Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz (FVK) traf sich zum ersten Mal seit der Landtagswahl. Dabei stand unter anderem auf der Tagesordnung den Staffelstab des Vorsitzenden der FVK an meinen hessischen Kollegen Willi van Ooyen weiterzugeben. Inhaltlich haben wir unter anderem über die Einleitung von Kalilauge in Werra und Weser gesprochen. Das ist ein Problem, das mehrere Länder betrifft und das wir koordiniert angehen wollen.


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