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16. November 201713:15

Ihr Lächeln wird bleiben - Zum Tode von Ulrike Drasdo

Am Dienstagabend verstarb Ulrike Drasdo. Zuletzt war ich ihr im vergangenen Oktober begegnet. Der Anlass war ein freudiger. Ulrike Drasdo erhielt den Thüringer Verdienstorden und wurde nicht nur für ihr künstlerisches Werk als Weberin geehrt, die ausdruckstarke Web-Kunstwerke schuf, die weit über Thüringen hinaus einen Namen haben.

Genauso wichtig bei der Entscheidung, sie zu ehren, war ihr ehrenamtliches, soziales Engagement. Ob sie mit einem Klangteppich-Projekt Kinder an die Kunst heranführte, sich für Kinder und Arme in Nepal engagierte und Geld sammelte oder mit Flüchtlingsfrauen arbeite. Ihre Arbeit und ihr Leben sah sie immer als ein Leben in, mit und für unsere Gesellschaft. Allein das machte ihr Leben und Wirken so besonders. Noch am letzten Wochenende gab sie einen Kurs für Flüchtlingsfrauen.

Ulrike Drasdo machte aus ihrer Erkrankung kein Geheimnis. Sie ging immer offen damit um, auch mit der Endlichkeit ihres Daseins. „Leben. Weben. Geben.“, so der Titel des Buches, das ihr Freundinnen und Freunde und Weggefährten widmeten und aus den Beiträgen entsteht das Bild einer großen Persönlichkeit, die sich selbst nicht so wichtig nahm und vielleicht deshalb so wichtig war.

Mich hat tief beeindruckt, dass sie trotz der Diagnose immer mit einem Lachen unterwegs war, eine Fröhlichkeit ausstrahlte, der Mut machte und Kraft ausdrückte. Kraft, Mut und Optimismus, die ihr Werk und ihr Leben prägten. Ein Beispiel für viele Menschen.

Ihre Lebensbejahung, ihre Hilfsbereitschaft und ihre freundliche, zugewandte Art berührten viele Menschen. Ulrike Drasdo war eine außergewöhnliche Frau, die nicht nur durch ihre Kunst, sondern auch durch ihre Menschlichkeit beeindruckte. Ihr Lächeln wird bleiben.

25. Oktober 201610:08

Das wandern ist...

Dass ich mein Tagebuch nutze, um immer wieder Werbung für das wunderschöne Thüringen zu mache, das ist ja nichts neues. Meist erzähle ich dann vom Thüringer Wald, vom Thüringer Meer, von Erfurt, Weimar oder Wartburg, vom Südharz oder dem Altenburger Land.

 

Ja, Thüringen hat seinen Bürgern und Gästen viel zu bieten. Die beste Möglichkeit, sich die Schönheit unseres Freistaates zu erschließen, ist das Wandern. Ich jedenfalls habe für mich schon lange die erholsame, beruhigende und erfrischende Wirkung des Wanderns entdeckt. Es müssen dann nicht immer die langen Kanten sein, mir reicht schon ein ausgiebiger Spaziergang.

 

Oft mache ich das mit meiner Frau und Atilla, wenn mir mein Kalender mal einen freien Tag gönnt aber gern auch in Gruppen, was immer auch gute Gelegenheit ist, miteinander ins Gespräch zu kommen.


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15. Mai 201522:06

Kulturelle Vielfalt

Im Gespräch mit der Flüchtlingsfamilie und ihren Erfurter "Patengroßeltern", Foto: TSK/ Katrin Bäßler

Viele Eindrücke der zurückliegenden Woche liegen im Spannungsfeld von Kultur und Vielfalt. Ein wunderbares Beispiel für Willkommenskultur durfte ich am Mittwoch erleben, als eine Flüchtlingsfamilie gemeinsam mit ihren deutschen „Patengroßeltern“ bei mir im Büro zu Gast war. Die Familie war vor fünf Jahren vor dem Krieg in ihrem Heimatland Irak geflohen. Als sie in Erfurt angekommen waren, hat sich dann die Freundschaft zu einem älteren Ehepaar aus der Nachbarschaft entwickelt. Die beiden unterstützen die Familie bei vielen alltäglichen Sorgen. Ich möchte einfach nur Danke sagen für dieses Engagement.

Heute war ich in Weimar bei der Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung der „Liszt Biennale“. Mit diesem Festival, das vom 20. bis zum 25. Mai an verschiedenen Orten in ganz Thüringen stattfindet – u.a. im Festsaal der Wartburg, im Erfurter Dom, im Weimarer Stadtschloss und im Meininger Theater – wird das Werk des großen Komponisten lebendig gehalten. Das komplette Programm gibt es auf thueringen-entdecken.de.


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