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    Angenehmes und Unangenehmes zu Ostern

    Germana bereitet den Karfreitagsfisch vor

    Mit Atti wollten Germana und ich am Karfreitag zur Gera, um mit der Hund die Badesaison zu eröffnen. Wir laufen daher an der Thomaskirche vorbei und treffen dort auf ein Fußballturnier von offenbar gewaltbereiten Hooligans. Ihre Eigendefinitioan auf einem der Transparente lautete -  soweit ich das wahrgenommen habe - „Gewaltättertunier“. Rundherum war die Polizei vor Ort.
    Als ich die T-Shirts der „Spieler“ gesehen habe und die Buchstabenkombination KEF darauf gelesen habe, wusste ich, dass ich es mindestens mit Hooligans mit Stadionverbot zu tun habe. Diese Organisation hat aber ebenso Mitglieder, die ausländerfeindliche oder antisemitische Parolen grölen.
    Für mich war die Situation höchst beklemmend. Kurz darauf wurde ich auch von einigen Teilnehmern entdeckt und ich wurde als „Rote-Ramelow-Zecke" bezeichnet. Ich trete auch mit dem Einsatzleiter in Kontakt und habe das noch beklemmendere Gefühl, dass alles von der Polizei wahrgenommen wird, aber es wird nichts unternommen.


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    23. April 201100:00

    Fastenbrechen?

    Foto: crazybetti58 / fotolia.de

    Ostersamstag – letzter Tag der Fastenzeit. Nach sieben Wochen Zurückhaltung habe ich  gar nicht so richtig das Bedürfnis wieder loszulegen. Lieber hätte ich im Rückblick gleich einige Genossinnen und Genossen dazu ermuntert, sich am Parteiführungskritik-Fasten zu beteiligen. Das hätte uns vielleicht die nutzlose Debatte um nicht vorhandene Notfälle erspart. Und nun am Ostersonntag Fastenbrechen? Nö. Lieber schön das Osterfest feiern und dran erinnern, dass jegliches seine Zeit hat. Und jetzt ist die Zeit, sich auf die Vorbereitung der Erfurter Programmparteitags zu konzentrieren.


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    21. April 201115:55

    Mein neuer Nebenjob

    Im Bild: NICHT Bodo Ramelow (links) und Matthias Machnig

    Seit dem frühen Morgen erhalte ich Anrufe die mich in Staunen und Verwunderung über einen Artikel in der Thüringer Allgemeinen versetzen. Ich bin es ja in letzter Zeit gewöhnt aufgrund von Nachrichten in Zeitungen angerufen zu werden, nur sind normalerweise politische Themen wie die Personaldebatte oder unsere Programmdiskussion der Grund der Telefonate.
    Die TA jedoch bringt es fertig auf Seite drei der Ausgabe vom Mittwoch ein großes Foto abzubilden (Es ging in dem dazu gehörenden Artikel um Dienstlimousinen von Ministern und deren CO2 Ausstoß.) auf dem ich in der Bildunterschrift zum persönlichen Referenten von Minister Matthias gemacht werde.


    Liest eigentlich bei der Thüringer Allgemeine niemand mehr Korrektur?


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    20. April 201115:46

    Das mitteldeutsche Quartett

    Thomas Händel (MdEP / mitte vorn) spricht zum Publikum

    Der gestrige Abend führte mich für eine Veranstaltung zum gesetzlichen Mindestlohn in die Räumen der Bildungskooperation nach Fürth. Für mich war es äußerst spannend in die Räumlichkeiten zurück zu kehren, in denen vor Jahren die allerersten Gespräche und Verhandlungen zwischen WASG und PDS geführt wurden. Ich bin sozusagen „back to the roots“.

    Es freut mich sehr zu sehen, dass sich unter den zahlreichen Gästen auch viele Gewerkschafter befinden. Mein Mitstreiter an diesem Abend ist unser Europaabgeordnete Thomas Händel. Auch wenn aufgrund der anregenden Diskussionen wenig Zeit blieb, hat es mich sehr gefreut, dass ich mit Anny Heike – die mit mir lange im Parteivorstand war - und Thomas mal wieder private Worte wechseln zu können.


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    19. April 201115:07

    Es gibt keine Personaldebatte!

    Bodo im Gespräch mit Robert Büssow (Landeskorrespondent OVZ / links) und Bernd Hilder (Chefredakteur LVZ)

    Montagvormittag beginnt mit der Koordinierungsrunde im Wahlkreisbüro. Auch hier ist die Personaldebatte Thema und wir tauschen uns darüber kurz aus. Aber noch wichtiger ist für uns, aus aus aktuellem Anlass, die Vorbereitung der 1. Mai Veranstaltungen.

    Nach der Runde folgt eine Besprechung mit dem Vorsitzenden des Deutsch-Mauretanischen Hilfsprojektes  (http://www.mauretanien-hilfe.de). Er stellt mir das Vorhaben vor und wir denken darüber nach, wie eine Unterstützung aussehen könnte.


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