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    1. Mai 201212:00

    Der Countdown läuft

    Die letzte Woche vor den Stichwahlen ist angebrochen und alle WahlkämpferInnen sind inzwischen erhöhtem Sonnenbrandrisiko ausgesetzt. Aber besser als im Regen zu stehen. Gestern war ich im Ilm-Kreis unterwegs, um unsere Landratskandidatin Petra Enders und Frank Fiebig als Bürgermeister von Gräfenroda zu unterstützen. Heute geht es nach der Mai-Kundgebung in Erfurt noch ins Altenburger Land zu Michaele Sojka.

    Auch Michaele hat gute Chancen demnächst ins Landratsamt einzuziehen und ich denke, sie könnte die Region, die im östlichsten Zipfel Thüringens liegt, wirklich voranbringen. Für Altenburg, Schmölln und Meuselwitz geht es darum als Zentrum in der Mitte von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen anerkannt zu werden und nicht als ein Landkreis, der irgendwo am Rand liegt. Michaele mit ihrer Erfahrung im Landtag und der entsprechenden Vernetzung wird das hinbekommen. Vorher muss sie aber am 6. Mai gewählt werden. Also: Wählen gehen!


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    29. April 201213:33

    Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

    Zum Sonntag gibt es statt eines regulären Tagebucheintrages mal wieder ein Gedicht. Es stammt vom libanesisch-amerikanischen Dichter Gibran. Allen Tagebuchlesern einen schönen Sonntag! Den Text des Gedichtes dürfen auch Parteimitglieder verschiedenster Parteien mitlesen – oder Mitglieder meiner Fraktion :-) –  und über anstehende Stichwahlen grübeln.

    Von der Ehe


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    27. April 201210:43

    Viele schreckliche Erinnerungen

    Der 26. April ist wirklich denkwürdig, denn es ist der Jahrestag von gleich drei Katastrophen, die mich alle auf eigene Art berühren. Im Jahr 1937 hat an diesem Tag die deutsche Legion Condor in den spanischen Bürgerkrieg eingegriffen und die baskische Stadt Guernica zerstört. Es war ein so furchtbarer Angriff, der gar nichts mit dem Ausgang des Krieges zu tun hatte, sondern die deutsche Tötungsmaschinerie wurde getestet. Und als ob das nicht schlimm genug war, wurden die Opfer mit ihrem Leid allein gelassen, während die Piloten der Legion Condor in der Bundesrepublik noch ihre Einsatzzeit in Spanien für die Rente angerechnet bekamen.

    1986 dann die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die auch so unendlich viel Leid gebracht hat. Ich kann mich noch gut an die Tage vor dem 1. Mai erinnern, wie ich meine Söhne fast panisch ins Haus geholt habe, weil es anfing zu regnen. Inzwischen haben wir auch noch den traurigen Beweis erhalten, dass sich ein solches Unglück jederzeit wiederholen kann, solange es Kernkraftwerke gibt.


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    26. April 201208:32

    Zehn Jahre – zu wenige Konsequenzen

    Alle Erinnerungen an die schlimmen Stunden heute vor zehn Jahren sind auf einmal wieder da, als ich gestern früh bei Radio Frei zu einer Sendung über den Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium bin. Wir haben original Zeitungsberichte von damals vor uns und die Geschehnisse sind unglaublich präsent. Es ist auch heute noch unfassbar.

    Vom Radio geht es in den Landtag zur Fraktionssitzung, wo wir die Landrats- und Bürgermeisterwahlen auswerten. Dabei wird auch die gemeinsame Erklärung von LINKE und SPD vorgestellt, die deutlich macht, dass es sich lohnt gemeinsam gegen planlose CDU-Kommunalpolitik vorzugehen. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten sollten wirklich von jedem Bürger wählbar sein – sogar von Sozialdemokraten ;-).


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    25. April 201216:54

    Unter welcher Flagge?

    Als ich gestern Abend nach Hause gekommen bin, ging grade „Neues aus der Anstalt“ los und ich höre Andreas Rebers fragen: „Piraten, war das Euer Ziel?“ Dazu ein Bild von Angela Merkel als Kate Winslet auf der Titanic. Satire kann so wunderbar treffend sein.

    Für mich war es besonders aktuell, weil ich gerade von einem Treffen mit Thüringer Piraten in Jena kam. Es war ein gutes Gespräch aber auf eine wichtige Frage fand ich auch dort keine Antwort: Warum können die Eisenacher Piraten sich nicht zu einer Unterstützung für Katja Wolf durchringen? Wollen die echt lieber den CDU-Kandidaten als eine junge, offene Oberbürgermeisterin von der LINKEN? Warum nicht Katja Wolf, liebe Wartburgpiraten?


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