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    Wolle mer se beobachte?

    Der Mittwoch ist wieder gut mit Terminen gefüllt. Los geht es mit der Fraktionssitzung, wo wir u.a. die letzte Plenarsitzung auswerten und planen, wer im Februar zu den Anti-Nazi-Protesten nach Dresden fährt. Wir wollen eine Liste mit allen Namen zusammenstellen, damit wir sie gleich komplett an den Verfassungsschutz übermitteln können ;o). Nee, eigentlich, wollen wir den Genossinnen und Genossen in Dresden Bescheid geben, wen sie alles erwarten können.

    Nach dem Mittag bin ich bei der Eröffnung der Foto-Ausstellung „Fremde werden Freunde – Gesichter“ im Foyer des Landtags dabei. Fremde werden Freunde ist ein Projekt, bei dem ausländische Studierende mit deutschen Paten zusammengebracht werden.

    Davon profitieren in der Regel beide Seiten: Die Studenten lernen deutsch und gewinnen Einblick in den Alltag außerhalb der Uni und die Paten erfahren etwas über fremde Länder und können teilweise auch ihre Fremdsprachenkenntnisse auffrischen. Nicht selten entwickeln sich aus diesen Patenschaften lange Freundschaften, die weit über den Aufenthalt der jungen Menschen in Deutschland hinausreichen. Die Ausstellung ist bis zum 7. März im Landtag zu sehen, einen Besuch kann ich nur empfehlen.

    Am späten Nachmittag muss ich nach Frankfurt in den Main Tower, denn der Hessische Rundfunk hat mich zur Sendung „Meinungsmacher“ eingeladen, eine Talkrunde mit Hugo Müller-Vogg als Gastgeber und Wolfgang Bosbach und Roland Desch (Chef des Hessischen Verfassungsschutzes) als Mitdiskutanten. Das Thema lautete „Auf dem rechten Auge blind? Der Verfassungsschutz in der Krise“ und da Herr Desch die Frage „Wolle mer se beobachte?“ für DIE LINKE auch mit ja beantwortet, gab es natürlich eine spannende Diskussion. Wer will, kann die Sendung in der Mediathek des HR Fernsehens nachschauen.

    Kommentare

    Eberhard Mai
    3. Februar 201215:55
    wenn das eine diskussion war ...

    sehr geehrter herr ramelow,

    dass sie diese farce einer diskussion - 3 gegen einen - durchgehalten haben verdient anerkennung.

    schade, dass ich nicht in ihrem thüringer wahlkreis wohne.

    was meint herr tesch wohl, wenn er generös darauf verweist, dass WIR darauf verzichten, die abgeordneten der linke im hessischen landtag zu beobachten?

    danke

    eberhard mai

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