Schlagwortwolke

     
     
     

    Blogrolls

     

    Archiv

     

    Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS-Reader

    RSS 0.91Nachrichten
    RSS 2.0Nachrichten
     
    8. Februar 201123:00

    Diätenerhöhung jetzt!

    Nun ist es wirklich Zeit die fünf Euro draufzupacken. Die Diäten müssen erhöht werden und zwar jetzt! Vorher sollte allerdings die Grundvergütung für Abgeordnete an das Hartz-IV-Niveau angepasst werden – dann wissen sie die fünf Euro bestimmt auch zu würdigen. Oder ist das vielleicht doch ein bisschen wenig??? Was da gerade in den Verhandlungen um die Hartz-IV-Reform passiert, ist ein würdeloser Eiertanz, den offensichtlich weder CDU und FDP noch SPD und Grüne beenden wollen.

    Die Sozialabbau-Parteien haben einfach kein Interesse daran, dass es vor der Wahl in Hamburg zu einer Einigung kommt, denn dann können sie ja gar nicht mehr ihre Maximalforderungen im Fernsehen aufsagen. Dass sie ihre Spielchen auf Kosten der Schwächsten der Gesellschaft austragen, ist ihnen egal. Damit betreiben sie nicht nur Sozial- sondern auch Demokratieabbau.

    In Thüringen wurde inzwischen durch den Bildungsminister ein Kulturleitbild vorgestellt. Warum das öffentlich geschah, ist nicht wirklich nachvollziehbar, denn der Hauptadressat des Werbeblättchens ist nicht die Öffentlichkeit sondern der eigene Koalitionspartner. Die SPD will der CDU vermitteln, dass man doch auch ein bisschen an die Kultur denken solle. Dieses Ansinnen an sich wäre noch nicht einmal schlimm, aber es ist doch bezeichnend, wenn ein Ministerium fast ein Jahr braucht, um auf sechs Seiten ein paar wohlmeinende Worte zur Kultur zusammenzuschreiben. In dem Text steht weder Verbindliches noch Visionäres. Die eigentliche Arbeit, nämlich zu sagen welche Kultur sie wie finanzieren will, schiebt die Landesregierung weiter vor sich her. Um ein bisschen Schwung in die Debatte zu bringen, werden wir im März einen eigenen Vorschlag zur Kulturförderung vorstellen. Mal schauen, ob sich die SPD dann – trotz Koalitionspartner – traut etwas dazu zu sagen.

    Kommentare

    Schuchardt
    9. Februar 201111:26
    Herr

    WAS SOLL DAS? Warum ständig erhöhen, sollte nicht der der Verdienst an die Leistung des jeweiligen angepasst werden. Vielmehr ists doch so, das ein einfacher Bauarbeiter viel mehr leistet für unsere Gesellschaft als die meisten Abegeordneten zusammen. Aber in seinem Arbeitsleben nur den Bruchteil des Einkommens eines Abgeordneten bekommt.

    Warum wird nicht dafür gesorgt, das vom Einkommen mehr übrig bleibt, warum werden die Zuverdienstgrenzen zum Harz 4 nicht erhöht..? Sollte man die Menschen nicht motivieren ihr eigenes Brot zu verdienen.

    Liebe Politiker das fängt damit an, das mit gleichen Maß gemessen wird! Warum haben sie das recht mehr Lohn führ weniger Leistung zu "bekommen"? Von "Verdienst" sollten die meisten Ihres Berufsstandes nicht im entferntesten reden!?

    Vasco Schultz
    9. Februar 201114:28
    Bitte Artikel erst einmal durchlesen!

    Dann merkt man nämlich, dass das mit der "Diätenerhöhung" ein bisschen ironisch gemeint ist...

    Daniel
    9. Februar 201116:27
    Maß?

    Sie fordern Maß? Ich fordere Sie auf, mit unbestimmten Begriffen maßvoll umzugehen. "Verdienst" und "Leistung" sind auslegungsbedürftig.

    Dass Sie in der Bauarbeiterbranche eine höhere Leistung für das Gemeinwohl sehen; dass Sie für die Bauarbeiterbranche mehr Verdienst fordern auch, sei Ihnen zugestanden. Vielmehr ist es sogar verständlich und erforderlich.

    Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass eine Gesellschaft schwammige Begriffe, wie o.a., selbst definiert. Und deshalb verdient ein Politiker mehr, als ein Bauarbeiter. Wer für das Gemeinwohl mehr leistet ist irrelevant, da nichts bestimmbar. Dem Verdienst nach zu urteilen, ist es der Politiker.

    Dann mit Pauschalvorwürfen zu begegnen, die schwammigen Begriffe mit Ihren eigenen Definitionen zu versehen und letztlich und die Pauschalvorwürfe mit diesen Definition zu begründen, halte ich zum einen für einen Trugschluss, zum anderen nicht redlich.

    Zum Nachdenken: Vielleicht ist der Verdienst auch eine Nachfrage der Verantwortung und nicht nur der Leistung?

    Mein Kommentar

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht