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Zur Zeit wird gefiltert nach: Kultur

22. November 201220:00

Live und in Farbe

In unserer 105. Fraktionssitzung in dieser Legislatur gab es gestern eine echte Premiere: die Sitzung wurde per Livestream auf unserer Webseite übertragen. Es hatte einige Vorbereitungszeit gekostet, das Projekt umzusetzen, denn wir wollten nicht einfach eine Kamera in irgendeine Ecke stellen und drauflos filmen. Unser Digitalteam hat keine Mühen gescheut und es möglich gemacht, dass die oder der jeweils sprechende Abgeordnete auch rangezoomt wird und sogar der Name wurde eingeblendet. Schließlich soll es für Interessierte möglichst einfach sein, der Debatte zu folgen und das wäre es nicht, wenn man erstmal recherchieren muss, wer überhaupt gerade redet. Ein kleines technisches Problem gab es noch mit einem der Tischmikros aber das bekommen wir bis zum nächsten Mal hin.

Das Foto hier links habe ich gestern per E-Mail aus Israel erhalten. Es zeigt die jüdischen und palästinensischen Jugendlichen, die im Dezember nach Erfurt kommen, um hier ein Musical aufzuführen. Mit dem Bild wollen sich die jungen Menschen bereits im Vorfeld für die Gastfreundschaft bedanken, vor allem bei den Familien, die sie als Gasteltern aufnehmen.


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13 Stunden und 10 Termine

Logo des Leo Baeck Education Centers in Haifa

Mit den Worten organisiere bitte die Termine für Frau Horn und begleite sie auch bei diesen, ließ mich Bodo in Deutschland zurück. Stefanie Horn ist Leiterin der Deutschen Abteilung des Leo Baeck Education Center (LBE) in der Erfurter Partnerstadt Haifa. Das LBE wird im Dezember mit dem selbstproduzierten Musical „Step by Step“ aus Deutschlandtour unterwegs sein. Das von jüdischen und arabischen Jugendlichen gemeinsam aufgeführte Stück, ist als Konfliktbewätigungsprojekt angelegt und beleuchtet dabei die persönlichen Lebensgeschichten und Hintergründe. (Kurzes Video über das Projekt)

Bodo hatte Gespräche geführt, um das Musical des LBE nach Erfurt zu holen. Dienstag und Mittwoch kam Frau Horn kurzfristig nach Erfurt, um nun vor Ort weitere Absprachen zu treffen. Das führte zu einem eng gedrängten Terminkalender für Frau Horn und mich, denn bereits vom 13. bis zum 16. Dezember sollen die Jugendlichen nach Erfurt kommen.

Los ging es direkt nach ihrer Ankunft mit einer Gesprächsrunde mit den zuständigen Stellen der Stadt. Tamara Thierbach, der Kulturdirektor Knoblich, die Kulturlotsin Frau Peter, weitere involvierte Stellen und wir trafen sich im Büro der Bürgermeisterin. Konzentriert wurde an vielen Baustellen gearbeitet. So ging es beispielsweise darum die Übernachtungen für die knapp 50 Personen zu klären oder mögliche Punkte im Rahmenprogramm. Die Stadt steht dabei ganz klar zum Projekt und will es unbedingt in Erfurt haben.


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Mit Volldampf Richtung Lokhalle

Bevor es am Wochenende zum Parteitag in die Göttinger Lokhalle geht, ist die Woche noch mit reichlich Terminen vollgepackt. Ganz wichtig ist mir aber erstmal der Hinweis auf die Ausstellung über die Verfolgung der Sinti und Roma im II. Weltkrieg hier in Erfurt. Morgen, am Freitag, ist um 10 Uhr die Eröffnung im „Alten Heizwerk“, in der Alten Mittelhäuser Straße 5, in Erfurt. Für die UNZ habe ich einen Artikel zu dieser Ausstellung geschrieben, den ich hier auch ans Ende des heutigen Tagebucheintrages setze.

Zweiter wichtiger Hinweis ist ein TV-Tipp: Heute Abend bin ich in die "Phoenix Runde" eingeladen, ausgestrahlt wird die Sendung 22.15 Uhr auf Phoenix. Das Thema der Runde lautet "Linke vor der Zerreißprobe - Das Ende der Partei?" und neben mir sind als Gäste Prof. Everhard Holtmann (Politologe, Universität Halle-Wittenberg), Miriam Hollstein (Die Welt) sowie Sergej Lochthofen (freier Journalist) eingeladen.


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15. Mai 201213:23

Nicht jedes Theater ist Kunst

Wenn ich die Nachrichten aus Berlin höre, habe ich fast das Gefühl, dass von unserer Forderung „Wir wollen das Theater erhalten“ nur die Überschrift angekommen ist. Es ist aber leider nicht jedes Theater, das gespielt wird, auch gleich Kunst. Wo ich mir sicher bin, dass es Kunst ist, ist das Theater Eisenach. Und das wollen wir unbedingt erhalten. Thüringen ist Kulturland, laut dem Kulturminister soll es sogar „Kulturland Nr. 1“ werden. Warum dann die Landesregierung das Eisenacher Theater kaputt gehen lassen will, verstehe ich nicht. Und das Schlimme ist: Ich glaube niemand kann es verstehen. Der Kulturminister sagt, es liegt am Finanzminister und der Finanzminister sagt, es liegt am Kulturminister. Na schön, dann kann ja keiner was dafür – gut unsere Kulturlandschaft in so verantwortungsvollen Händen zu wissen.

Sollte es keine Einigung über die Rettung des Eisenacher Theaters geben, werden wir von unserem parlamentarischen Recht Gebrauch machen, eine Sondersitzung des Landtages einzuberufen. Dann können die schwarz-rosa Kultureinsparer öffentlich erklären, warum sie Eisenach hängen lassen.


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Viele Fragen zwischen Mühlhausen und NRW

Foto: Katinka Mitteldorf

„Es wird viel von Schuld gesprochen werden in der nächsten Zeit“, sagte er, „und manch einer wird sich verleiten lassen, die Schuld bei anderen zu suchen. Aber wie viele werden vortreten und erklären: es hat auch an mir gelegen, Genossen – und dann die Konsequenzen ziehen? ... Das Schlimmste wäre, für das eigne Versagen den Feind verantwortlich machen zu wollen. Wie mächtig wird dadurch der Feind! ... Doch ist die Schuld nicht nur von heut und gestern. Auch für die Arbeiterbewegung gilt, dass nur der sich der Zukunft zuwenden kann, der die Vergangenheit bewältigt hat ...“
aus: Stefan Heym, 5 Tage im Juni

Wieder liegt ein Wochenende mit viel Licht und Schatten hinter uns. In Mühlhausen hatten wir die von Luc Jochimsen und Birgit Klaubert (Danke an die beiden & das ganze Team!) verantwortete Konferenz „Kultur neu denken“ mit insgesamt ca. 500 Teilnehmern und sehr guten und inhaltsstarken Debatten. Und in NRW haben wir den Wiedereinzug in den Landtag deutlich verpasst.


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