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Fast das Brötchen verschluckt

Beim Straßenwahlkampf in Weinheim.

Seit gestern Nachmittag bin ich wieder auf Wahlkampftour unterwegs, diesmal allerdings nicht in Thüringen sondern im Drei-Länder-Eck Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Genossinnen und Genossen von hier haben mich zu Veranstaltungen und zum Straßenwahlkampf eingeladen, und ich freue mich über viele spannende Begegnungen. Heute am Infostand kam ein Künstler vorbei, der in seinen Gemälden und Plastiken immer wieder die Frage der sozialen Gerechtigkeit thematisiert. Sein Name ist Udo Marker und auf seiner Internetseite (läuft unter dem Künstlernamen Saase) kann man sich über die Kunst informieren. Außerdem traf ich einen Schriftsteller, der mir gleich ein Gedicht geschenkt hat.

Zwischendurch mache ich mal kurz Pause, esse ein Brötchen und schaue auf dem Handy in den Landtagspressespiegel. Als ich ein Interview mit Frau Lieberknecht lese, hätte ich fast das Brötchen verschluckt. Da steht: „Was ist DIE LINKE für eine Partei, wenn sie versucht, mit 20 Jahre alten Kali-Verträgen Stimmung zu machen. Mit den Themen von gestern löst man nicht die Probleme von morgen.“ – Frau Lieberknecht, der Kali-Vertrag kann uns als Land in den kommenden Jahrzehnten mehrere hundert Millionen Euro kosten. Sie wissen das. Wenn wir uns jetzt nicht mit dem Vertrag beschäftigen, dann sind wir verantwortlich für die Probleme von morgen!


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9. Mai 201411:31

Würdigung für die Erinnerung

Mittwochnachmittag war ich auf dem Erfurter Petersberg und habe an einer Gedenkstunde teilgenommen. Zwanzig Orte in Thüringen wurden anlässlich von zwanzig Jahren Thüringer Verfassung gewürdigt und dazu wurde das Denkmal des unbekannten Wehrmachtsdeserteurs ausgesucht und mit einer Plakette geehrt. Die Laudatio hielt dazu der Justizminister Holger Poppenhäger (SPD).

Für mich ist das auch eine persönliche Würdigung, denn als Vorsitzender des Kulturvereins "Mauernbrechen" war ich der offizielle Bauherr des Denkmals. Es war ja ein Bündnis aus mehreren Gewerkschaften, von Pfarrern, Künstlern und Friedensfreunden. Aber unser Verein war für das Geldsammeln, die Bauanträge, für die Kaufverträge für den Lokomotivenschrott usw. verantwortlich. Besonderer Dank gilt dem Künstler Thomas Nikolai der das Denkmal gestaltet hat. Dank gilt den Auszubildenden und den Gesellen des DB-Ausbesserungswerkes Erfurt, die alle weiteren Steelen geschweißt haben. Und eine tiefe Verneigung vor meinem leider viel zu früh Verstorbenen Freund und Kollegen Matthias Freitag, der als Landesvorsitzender der Thüringer Eisenbahngewerkschaft das alles ermöglicht hat.


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Risikospiel ohne Risiko aber mit prominenter Begleitung

Als „Risikospiel“ war die Partie zwischen Rot-Weiß Erfurt und Hansa Rostock im Vorfeld eingestuft worden, aber ich konnte mich persönlich im Stadion davon überzeugen, dass alle Fans einfach friedlich ihre Vereine anfeuerten. Generell bin ich sowieso dafür, dass man Gewalttäter, die ihrer Mannschaft schaden und echte Fußballfans nicht in einen Topf werfen sollte. In jedem Fall ließe sich mit einem modernen Stadion schon wegen der baulichen Gegebenheiten eine bessere Fantrennung umsetzen, ohne dass ein ganzer Block nur mit Polizistinnen und Polizisten gefüllt wird. Aber das wird ja nun hoffentlich bald.

Sehr gefreut hat mich, dass spontan ein „alter“ Kumpel von mir mit ins Stadion gekommen ist: Björn Harras. Björn war mal Schülersprecher in Erfurt und ich hatte ziemlich viel mit ihm zu tun in der Zeit nach dem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium. Nach der Schule hat er in Leipzig Schauspiel studiert und hatte dann einige Jahre eine Hauptrolle in der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Diese Hauptrolle hat offensichtlich dazu geführt, dass sich nun sehr häufig junge Frauen mit ihm  fotografieren lassen wollen. Das war auch eine lustige Erfahrung für mich, dass mal nicht ich selber immer angesprochen werde, sondern meine Begleitung. Da hab ich gleich beschlossen, dass Björn in Zukunft häufiger mit zu Terminen kommen muss. ;o)


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20. Februar 201421:09

Zauberhaftes in Weimar

Gestern habe ich in Weimar mal wieder etwas Zauberhaftes erlebt, was beinah nicht stattgefunden hätte. Es war ein Festakt aus Anlass des siebzigsten Geburtstags von Christoph Stölzl, dem Präsidenten der Weimarer Musikhochschule. Und Christoph Stölzl war nur einverstanden mit der Organisation dieser Feier, weil es quasi eine Werbeveranstaltung für die Franz Liszt Hochschule in Weimar sein sollte. Dieses Ziel ist aber hundertprozentig umgesetzt worden.

Die vielen Ehrengäste aus der ganzen Republik erlebten musikalische Beiträge der Extraklasse. Auf die Musikhochschule, ihre Studierenden, Mitarbeiter und Professoren können wir in Thüringen wirklich stolz sein. Und natürlich hat der gestern geehrte Christoph Stölzl einen großen Anteil an diesem Erfolg. Er kämpft für „seine“ Hochschule, denn – so sagte er – kulturelle Teilhabe ist für die Menschen genauso wichtig wie soziale Gerechtigkeit.


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19. Februar 201417:34

„Umsonst ist der Tod“

Eins der Ausstellungsbilder

Am Montag war ich in Mühlhausen und habe die Ausstellung „Umsonst ist der Tod“ besucht. Sie ist sehr empfehlenswert und spannend und bringt einen zurück in die Zeit vor 500 Jahren.

Sie gibt Einblicke in die damaligen Vorstellungen der Menschen, ob man in die Hölle kommt oder doch im Fegefeuer verbleiben kann, um in den Himmel zu gelangen. Selbst Themen wie Finanzaufsicht werden dort behandelt.

Das passte ganz gut zu meinem nächsten Termin im Landratsamt, dieses hat genau an diesem Tag einen Finanzaufsichtsbeamten vor die Nase gesetzt bekommen. Den ersten „Sparkommisar“ für einen Thüringer Landkreis.

Inhaltlich habe ich mich dann vor allem mit der Rüstungskonversion beschäftigt. Aus der Görma-Kaserne sollen in naher Zukunft alle Soldaten abgezogen werden. 2012 hatten wir dort eine große Konversionkonferenz durchgeführt, Fachleute einbezogen und Szenarien entwickelt, was geschehen müsste, damit aus einem Kasernenstandort ein friedliches Nutzungskonzept entsteht. Es geht immerhin um 800 Soldaten Dienstposten und 100 Zivilangestellten.


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