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    Zur Zeit wird gefiltert nach: Fußball

    9. November 201117:38

    Doppelspitze gescheitert

    Das Experiment Doppelspitze ist gescheitert, bevor es überhaupt beginnen konnte. Es wäre gerade in Vorbereitung auf das nächste Jahr ein wichtiger Versuch gewesen, aber es hat nicht sollen sein. Klose laboriert an seinem Knie herum und so muss Jogi Löw den Gomez gegen die Ukraine wieder alleine ganz nach vorn schicken. So ist das manchmal: Die Taktik ist hervorragend aber für die Umsetzung fehlt das passende Personal. Aber dafür gibt es ja Spieler wie Cacau oder Podolski, die auch gute Angreifer sind und perfekt als hängende Spitze eingesetzt werden können. Und das ist auch gut so.

    Ich weiß nicht wie ich drauf komme, aber gestern hat ja auch unsere Bundestagsfraktion einen neuen Vorstand gewählt. Ohne mich in deren Belange einmischen zu wollen, will ich sagen, dass ich die getroffenen Entscheidungen sehr gut finde. Die Wahlergebnisse (Gregor Gysi als Fraktionsvorsitzender 81,3 Prozent und die Stellvertreterinnen Sahra Wagenknecht mit 61,8 Prozent und Cornelia Möhring mit 52,6 Prozent) kann man wohl als ehrliche Ergebnisse bezeichnen, aber ehrlich währt ja immer noch am längsten.


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    5. Mai 201111:51

    Keine Politik gegen die Kleinsten!

    Mittwochvormittag ist Fraktionssitzung, wo uns die mittel- und langfristige Planung der parlamentarischen Arbeit beschäftigt. Mittelfristig geht uns um die Anträge für die nächste Plenarsitzung vom 18. - 20. Mai, langfristig natürlich um die Energiepolitik und unseren Energietag am 18. Juni. Und nach dem Energiekonzept wollen wir uns - auch das ist schon eingeplant - umfassend dem Thema Bildung widmen, und zwar in der Gesamtheit, bei der frühkindlichen Bildung angefangen.


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    Der 26. April

    Podium v.l.n.r.: Thomas Zaremba, Frank Lange, Gerhard Schmidt, Tilo Kummer, Bodo Ramelow & Frank Firsching

    Der Tag berührt mich emotional in mehrfacher Hinsicht. Es ist der neunte Jahrestag des Massakers am Gutenberg Gymnasium und es sind 25 Jahre vergangen seit dem GAU in Tschernobyl. Beides spielt eine sehr wichtige Rolle an diesem Tag.

    Wir legen Blumen nieder am Grab unseres damals erschossenen Genossen Hans Lippe. Das Geschehen am Gymnasium ist tief in das Bewusstsein der Erfurterinnen und Erfurter eingebrannt. Auch auch für mich ist es ein Tag, der jedes mal wieder die Erinnerungen aufsteigen lässt. Immerhin sind so viele leben sinnlos zerstört worden und es bleibt die Frage nach dem warum.
    Klar ist, dass die Verherrlichung von Waffen nicht geringer geworden ist und klar ist auch, dass Themen wie elektronische Waffenregistrierung und striktere Auflagen zur Kontrolle immer noch wie Tabuthemen behandelt werden.


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    Angenehmes und Unangenehmes zu Ostern

    Germana bereitet den Karfreitagsfisch vor

    Mit Atti wollten Germana und ich am Karfreitag zur Gera, um mit der Hund die Badesaison zu eröffnen. Wir laufen daher an der Thomaskirche vorbei und treffen dort auf ein Fußballturnier von offenbar gewaltbereiten Hooligans. Ihre Eigendefinitioan auf einem der Transparente lautete -  soweit ich das wahrgenommen habe - „Gewaltättertunier“. Rundherum war die Polizei vor Ort.
    Als ich die T-Shirts der „Spieler“ gesehen habe und die Buchstabenkombination KEF darauf gelesen habe, wusste ich, dass ich es mindestens mit Hooligans mit Stadionverbot zu tun habe. Diese Organisation hat aber ebenso Mitglieder, die ausländerfeindliche oder antisemitische Parolen grölen.
    Für mich war die Situation höchst beklemmend. Kurz darauf wurde ich auch von einigen Teilnehmern entdeckt und ich wurde als „Rote-Ramelow-Zecke" bezeichnet. Ich trete auch mit dem Einsatzleiter in Kontakt und habe das noch beklemmendere Gefühl, dass alles von der Polizei wahrgenommen wird, aber es wird nichts unternommen.


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    Walk like an Egyptian

    Mitten in der Nacht ging es für mich nach der Podiumsdiskussion am Donnerstagabend noch von Hamburg nach Berlin. Nach ein paar Stunden Schlaf beginnt der Freitag mit einer Mail von meiner großen Schwester, die mir das nebenstehende Bild schickt. Wie lustig, dass die großen Schwestern nie aufhören können einen zu ärgern. Und dann auch noch mit so was – typisch Lehrerin ;o). Ich beschließe jedenfalls, dass ich mir nicht erklären kann, was sie mir damit sagen will. Aber wenn das noch mal vorkommt, dann wird es – über die Veröffentlichung im Tagebuch hinaus – schlime Konzikwensen haben!


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