27. August 201506:34

Ein gemeinsamer Schritt nach vorn

Kommunaler Asylgipfel in der Staatskanzlei, Foto: TSK

Im Moment hat man den Eindruck, egal, wann und wo man Nachrichten hört, immer wird gerade darüber berichtet, dass wieder einmal eine Flüchtlingsunterkunft brennt. Deutschland wird von einer Welle rassistischen Terrors überzogen, vor der niemand mehr die Augen verschließen kann. Jede Nacht brennen Häuser, und es ist pures Glück, dass bis heute noch niemand gestorben ist.
 
Vielleicht ist es auch pures Glück, dass in Thüringen noch kein Flüchtlingsheim abgebrannt ist. Aber ich bin nicht der einzige in der Landesregierung, der ab und zu in der Nacht aufwacht und auf das dienstliche Handy schaut, wo die dringenden Ereignismeldungen der Polizei per SMS eintrudeln. Man schaut auf das Handy, ist erleichtert, wenn keine Meldung angekommen ist, fällt zurück in die Kissen und kommt ins Nachdenken. Wie weit sind wir in Deutschland inzwischen wieder, 23 Jahre nach dem Sommer 1992, 22 Jahre nach Solingen, nicht einmal vier Jahre nach der Enttarnung einer braunen Mordbande aus Thüringen, die sich „Nationalsozialistischer Untergrund“ nannte.


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Quelle: http://www.bodo-ramelow.de/politik/aktuell/