Politischer Werdegang

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Von 1981 bis 1990 war ich Gewerkschaftssekretär in Mittelhessen, von 1990 bis Juni 1999 Landesvorsitzender der Gewerkschaft HBV in Thüringen und von 1992 bis Juni 1999 Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft Zukunft in Erfurt.

Ich war 1997 Mitinitiator und Erstunterzeichner der Erfurter Erklärung.

1999 wurde ich Mitglied der PDS und erstmals in den Thüringer Landtag gewählt. Nachdem ich von 1999 bis 2001 stellvertretender Fraktionsvorsitzender war, wurde ich im November 2001 Vorsitzender der Landtagsfraktion. Im Jahr 2002 wurde ich außerdem Mitglied im Beirat der Thüringer Aufbaubank (TAB).

Am 7. Februar 2004 wählte mich meine Partei zum Spitzenkandidaten der PDS für die anstehende Landtagswahl in Thüringen und als Kandidat für das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten. Ich gewann in Erfurt das Direktmandat. Nach der Wahl wurde ich wieder zum Vorsitzenden der PDS-Fraktion im Thüringer Landtag gewählt.

Am 13. Dezember 2004 wurde ich zum Wahlkampfleiter der PDS für die Bundestagswahl 2005 bestimmt. Ab Juni 2005 war ich Verhandlungsführer der Linkspartei bei den Gesprächen zur Parteineubildung mit der WASG.

Ich errang am 18. September 2005 ein Mandat für den 16. Deutschen Bundestag auf der Landesliste der Thüringer Linkspartei. Im Bundestag wurde ich zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Im Bundestag hatte ich folgende Funktionen:

  • Religionsbeauftragter der Fraktion DIE LINKE.
  • Verantwortlicher für die Bund-Länder-Koordinierung der Bundestagsfraktion
  • Ordentliches Mitglied der Interparlamentarischen Union
  • Stellvertretendes Mitglied im Vermittlungsausschuss des Deutschen Bundestages und des Bundesrates
  • Mitglied der Gemeinsamen Kommission zur Modernisierung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen
  • Vorsitzender der Parlamentariergruppe Spanien
  • Mitglied in den Parlamentariergruppen Baltikum und Italien
  • stellv. Mitglied im Parlamentarischen Beirat des Deutschen Ethikrates

Am 2. Dezember 2007 nominierte mich der Landesparteitag der Thüringer Linken einstimmig als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2009.

Im Mai 2008 gab ich das Amt des Bundeswahlkampfleiters der LINKEN ab und wurde Föderalismusbeauftragter des Bundesvorstandes, dem ich seit 2004 angehöre.

Am 30. August 2009 errang ich das Direktmandat “Erfurt III” (Wahlkreis 26) für die 5. Wahlperiode des Thüringer Landtages. Am 28. September 2009 bin ich aus dem Bundestag ausgeschieden, um mein Landtagsmandat antreten zu können. Als Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag wurde ich am 03. November zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.