Politisches
Genozid an den Armeniern
Das Besondere, ja Einzigartige an den türkisch-armenischen Beziehungen ist nicht der Hass, sondern die Brüderlichkeit, die die beiden Völker einst miteinander verband. Esat Semiz (Zeitschrift “Zukunft") hinterfragt, wie sich die Brüder in Feinde verwandeln konnten und welche politischen Beweggründe einer Versöhnung von Türken und Armeniern entgegenstehen. lesen
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Hrant Dink war eine wichtige Stimme der Armenier in der Türkei. Am Freitag wurde er auf offener Straße in Istanbul erschossen. WELT.de dokumentiert einen seiner besten Texte.
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Mittwoch, 24. Januar 2007
Mit tiefer Bestürzung und Empörung habe ich von der Ermordung des bekannten türkisch-armenischen Journalisten und Herausgebers der Wochenzeitung “Agos”, Hrant Dink, erfahren. Ich verurteile diesen feigen Mord auf das Schärfste.
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Die Fraktion DIE LINKE. hat sich in ihrer Klausur einstimmig erneut hinter den Beschluss des Bundestages aus dem Jahre 2005 zur Erinnerung und zum Gedenken an die Vertreibungen und Massaker an den Armeniern 1915 im Osmanischen Reich gestellt.
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Donnerstag, 11. Januar 2007
Hier finden Sie einige ausgewählte Artikel zur Debatte um die Aufarbeitung des Genozids an der armenischen Bevölkerung.
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Zur anhaltenden Debatte über Äußerungen seiner Person zur Aufarbeitung des Völkermords an der armenische Bevölkerung in den Jahren 1915-1917 erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Bodo Ramelow:
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Sehr geehrter Herr Owassapian, sehr geehrte Damen und Herren,
bezugnehmend auf Ihre Reaktion zum heutigen Tagesspiegel-Artikel auf http://www.d-armenier.de hat Herr Ramelow mich gebeten Ihnen erneut zu schreiben.
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Sehr geehrter Herr Owassapian, sehr geehrte Damen und Herren,
Herr Ramelow hat mich gebeten, Ihnen diese E-Mail zu schreiben, um weitere Missverständnisse bezüglich seiner Äußerungen zur Aufarbeitung des Genozids an der armenischen Bevölkerung zu vermeiden.
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Donnerstag, 04. Januar 2007
E-Mail an Jörg Fischer, Autor des Artikels “PDS droht weiter ins Zwielicht zu geraten: Zwischen Genozid-Leugnern und Genozid-Planern” auf der Internetseite http://www.hagalil.com
Sehr geehrter Herr Fischer
Herr Ramelow hat mich gebeten, Ihnen bezüglich Ihres Artikels “PDS droht weiter ins Zwielicht zu geraten: Zwischen Genozid-Leugnern und Genozid-Planern” auf hagalil.com diese E-Mail zu schreiben.
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Berlin (ots) Im Streit um den Bundestagsabgeordneten Hakki Keskin und dessen Haltung zum Völkermord 1915/16 im Osmanischen Reich geht die Linksfraktion jetzt auf Konfrontationskurs zum Zentralrat der Armenier in Deutschland.
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In den vergangen Tagen gab es eine öffentliche Debatte um Äußerungen des Linksfraktionsabgeordneten Hakki Keskin, wonach Keskin den Völkermord an den Armeniern in den Jahren 1915/16 leugne und die Linksfraktion — zitiert wurde dabei der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bodo Ramelow — ihn in dieser Haltung unterstütze.
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Mittwoch, 03. Januar 2007
Berlin Hakki Keskin, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, bleibt im Streit über seine Haltung zum Völkermord 1915/16 an den Armeniern stur. In einem Brief an den Tagesspiegel bestreitet der frühere Bundeschef der Türkischen Gemeinde in Deutschland zwar nicht, dass es 1915/16 im Osmanischen Reich eine Vertreibung von Armeniern mit zahlreichen Opfern gegeben hat. Dass es sich dabei um einen Genozid gehandelt hat, will er nicht anerkennen. Keskin reagierte auf einen Tagesspiegel-Bericht, wonach die Fraktionsführung ihn trotz seiner Haltung gewähren lässt.
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Samstag, 23. Dezember 2006
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