Arbeit - Der Kandidat Bodo Ramelow

November 2009

Rede vom Landesparteitag der LINKEN Thüringen, 29. 11. 2009 in Schleiz

Guten Morgen liebe Genossinnen und Genossen,

ich habe in meiner Erwiderungsrede auf die Regierungserklärung der neuen Ministerpräsidentin die Sätze von Peer Gynt verwendet: Edward Grieg hat in seinem Stück Per Gynt sagen lassen: „Ist es das Erhoffte oder das Erreichte, das uns verzweifeln lässt?“ Am Jahresanfang 2009 wussten wir, es steht ein unglaublich schweres anstrengendes Jahr vor uns, das Superwahljahr. Vier Wahlen, die parallel und nacheinander inhaltlich und organisatorisch von uns geschultert werden mussten. Ein Wahlmarathon, der nicht nur daran gemessen werden kann, dass wir soviel Kandidatinnen und Kandidaten wie noch nie für unsere Listen gewinnen konnten. Allerdings, an manchen Stellen hätten wir noch ein paar mehr Kandidaten gut gebrauchen können! Es war eine Kraftanstrengung für jeden Kreisverband, für jede Basisorganisation, für unseren ganzen Landesverband.

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Sonntag, 29. November 2009
Schlüsselwörter: Reden

Eine Nachfolgedebatte ist würdelos!

Liebe Genossinnen und Genossen,

mit großer Anteilnahme habe ich am Dienstag, 17. 11. 2009, von der Krebsdiagnose unseres
Vorsitzenden Oskar Lafontaine Kenntnis erhalten.
Unmittelbar danach habe ich ihm meine Genesungswünsche übermittelt und für die anstehende
Operation alles Gute gewünscht.
Am Mittwoch, 18. 11. 2009, brach im Laufe des Mittags eine Debatte aus, bei der ich als Urheber
angegeben wurde.

Um es vorweg klar zu sagen: Eine Nachfolgedebatte aus Anlass einer Krankheitsdiagnose ist
würdelos und pietätlos! 

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Montag, 23. November 2009
Schlüsselwörter: Partei & Wahlen

Erwiderung auf die Regierungserklärung von Ministerpräsidentin Lieberknecht

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Edvard Grieg lässt seine Hauptfigur Peer Gynt den Satz sagen: „Ist es das Erhoffte oder das Erreichte, das uns verzweifeln lässt?“

Wenn Sie mich fragen, was die Wählerinnen und Wähler in Thüringen erhofft haben, kommt man schnell zu der Antwort - den politischen Wechsel.
Ich glaube, dass der erhoffte politische Wechsel mehr ist als nur eine Koalitionsregierung unter der Beteiligung der SPD, mehr war, als nur ein Koalitionsvertrag, der vorgeblich eine sozialdemokratische Handschrift tragen sollte.
Wenn ich die Reaktion der Bürger nach der Entscheidung der SPD, mit der CDU zu koalieren, richtig deute, gibt es eine tiefe Enttäuschung von Wählerinnen und Wählern, sowohl der LINKEN als auch bei der Grünen und der SPD. Vor allem sind sie von denjenigen enttäuscht, die auf ihren Wahlplakaten um die Zweitstimme für ein rot-grünes Projekt geworben haben. 

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Donnerstag, 19. November 2009
Schlüsselwörter: Reden
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